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Mit der Exzellenzinitiative werden herausragende Hochschulen dauerhaft gefördert, so auch die Berliner Humboldt-Universität. Foto: MaxOzerov/iStock

Seit 2014 können Bund und Länder die Forschung und Lehre an den Hochschulen auch längerfristig gemeinsam finanzieren. Zuvor hatte der Bund Universitäten und Fachhochschulen qua Grundgesetz nur temporär unterstützen können. Seit 2014 sind Programme wie die Exzellenzinitiative und der Hochschulpakt nun dauerhaft gesichert. Seit 2015 übernimmt der Bund außerdem alle Kosten für das Bundesausbildungsförderungsgesetz – Bafög. Zuvor hatten sich Bund und Länder die Kosten geteilt. Die frei gewordenen Aufwendungen hätten die Länder eigentlich in Lehre investieren sollen. Viele haben damit jedoch auch den Ausbau von Ganztagsschulen und Kitas finanziert – zum Unmut der Hochschulen.

Privathochschulen
IW-Pressemitteilung, 6. Juli 2016

Privathochschulen Mitgezählt, aber nicht mitbedachtArrow

Die Zahl der Studenten an privaten Hochschulen steigt in Deutschland seit Jahren. Doch bei der finanziellen Unterstützung halten sich Bund und Länder zu stark zurück, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Den Privathochschulen gingen deshalb allein 2013 rund 197 Millionen Euro verloren. mehr

Exzellenzinitiative
IW-Nachricht, 29. Januar 2016

Exzellenzinitiative Spitze, nicht BreiteArrow

Im Jahr 2005 startete die Exzellenzinitiative für deutsche Hochschulen. Wissenschaftler um den Schweizer Umweltphysiker Peter Imboden haben jetzt, zu Recht, eine positive Bilanz gezogen. Für die dritte Runde der Förderung ab 2018 sollte sich die Initiative wie bisher auf die Spitzenforschung fokussieren – und eine jährliche Budgeterhöhung ins Auge fassen. mehr