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Fachkräfte Quelle: michaeljung - Fotolia

Einerseits hapert es am Nachwuchs, weil der demografische Wandel die Jahrgänge ausdünnt und Studienanfänger lieber andere Fächer wählen. Andererseits steigt der Bedarf an qualifiziertem Personal, weil die Unternehmen immer wissensintensiver arbeiten, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Der Fachkräftemangel hemmt Produktion und Entwicklung und kostet jährlich Milliardensummen.

Die Unternehmen locken die raren Bewerber mit hohen Löhnen und bilden verstärkt eigene Leute fort. Doch alleine kann die Wirtschaft den Mangel nicht beheben. Die Hochschulen müssen mehr Techniker ausbilden. Eine größere Bedeutung technischer Fächer an Schulen könnte zudem das Interesse gerade auch der Mädchen wecken. Nicht zuletzt müssen die Länder verstärkt in die Hochschulen investieren. Gegenwärtig brechen zu viele MINT-Studenten das Studium ab, weil die Bedingungen schlecht sind. All diese Maßnahmen sind teuer, würden sich aber auf lange Sicht auch für den Staat auszahlen, weil Absolventen dieser Studiengänge meist gute Steuerzahler sind.

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Menschen mit Behinderung
IW-Nachricht, 2. Dezember 2016

Menschen mit Behinderung Zentrale Anlaufstelle fehltArrow

Am 3. Dezember wird zum 24. Mal der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“ begangen. Fast jede zehnte Person in Deutschland ist schwerbehindert, doch abgehängt sind sie deshalb nicht: Für die deutsche Wirtschaft ist die Integration behinderter Menschen vielfach selbstverständlich. Die Politik könnte sie dabei allerdings noch besser unterstützen. mehr

1. Dezember 2016

MINT-Arbeitsmarkt Auf Zuwanderer angewiesenArrow

In Deutschland ist Personal in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) seit Jahren knapp. Ohne die ausländischen Beschäftigten wäre die Fachkräftelücke sogar noch größer. Zur Verbesserung der Lage braucht es eine gezielte Zuwanderungspolitik. mehr auf iwd.de

Die MINT-Lücke wäre noch deutlich größer, wenn wir nicht die starke Zuwanderung in den letzten Jahren gehabt hätten.
Interview, 1. Dezember 2016

Axel Plünnecke im Deutschlandfunk "Der Osten droht dauerhaft abgehängt zu werden"Arrow

In Deutschland fehlen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaft so viele Arbeitskräfte wie nie zuvor. Besonders der Osten sei betroffen, sagte Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Deutschlandfunk. Dort gebe es weniger Zuwanderung. Die helfe aber "sehr stark, die Fachkräftesicherung und die Innovationskraft zu erhalten". mehr