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Mitbestimmung Quelle: 2©thomaslerchphoto - Fotolia

In Betrieben mit mehr als fünf Mitarbeitern kann ein Betriebsrat gegründet werden (“betriebliche Mitbestimmung”). Dies ist in etwa jedem zehnten Betrieb auch der Fall. Das Miteinander von Betriebsrat und Geschäftsführung bietet viele Chancen, verursacht aber auch hohe Kosten. Denn der Arbeitgeber zahlt alles: vom Wahlzettel über die Büroeinrichtung bis zur Schulung und Freistellung der Mitarbeitervertreter. Vielerorts suchen Geschäftsleitung und Mitarbeiter daher alternative Wege, wie die Beschäftigten in den betrieblichen Entscheidungsprozess eingebunden werden können.

In Kapitalgesellschaften stehen den Arbeitnehmern bis zur Hälfte der Aufsichtsratssitze zu (“unternehmerische Mitbestimmung”). In großen Unternehmen sind mindestens zwei Sitze für externe Gewerkschafter reserviert. Ein Problem ist die vorgeschriebene Größe des Gremiums, das bis zu 20 Mitglieder umfasst – zu viele, um effektiv beraten zu können. Viele Entscheidungen verzögern sich so, weil Kompromisse mühsam ausgehandelt werden müssen.

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Hans Peter Klös im Magazin Mitbestimmung
Gastbeitrag, 27. Juni 2016

Hans Peter Klös im Magazin Mitbestimmung Feiertage sollten nicht nachgeholt werdenArrow

Sollten Feiertage nachgeholt werden, wenn sie auf einen Sonntag fallen? Nein, argumentiert IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös im Magazin Mitbestimmung, dem Magazin der Hans-Böckler-Stiftung. mehr

Männer konkurrieren zu viel, Frauen am liebsten gar nicht
Wirtschaft und Ethik, 10. Dezember 2015

Frauenquote Männer konkurrieren zu viel, Frauen am liebsten gar nichtArrow

Von Januar 2016 an sollen Frauen 30 Prozent aller Positionen in den Aufsichtsräten börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen besetzen. In Deutschland heißt das für etwa 100 Unternehmen, dass sie diese Quote bei der Neubesetzung von Aufsichtsratsposten beachten müssen. Aber ist die Frauenquote das richtige Mittel, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen? mehr