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Mehr zum Thema Arbeitskosten international

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IW-Nachrichten
9. September 2010
Lohnentwicklung: Niveau außer acht gelassen
Das Statistische Bundesamt meldet, dass die Bruttolöhne in den vergangenen zehn Jahren so langsam gestiegen seien wie nirgends sonst in Europa. Hieraus abzuleiten, ein kräftiger Schluck aus der Lohnpulle wäre eine gute Medizin für die Konjunktur, ist jedoch fahrlässig. Denn außer Acht bleibt, dass das Kostenniveau in der Industrie, die im Mittelpunkt des internationalen Wettbewerbs steht, nach wie vor das weltweit höchste unter den großen Volkswirtschaften ist.
Pressemitteilungen
Nr. 26 vom 31. Mai 2010
Arbeitskosten: Erstmals im Rückwärtsgang
Mit exakt 54.890 Euro an Arbeitskosten mussten westdeutsche Industriebetriebe im Jahr 2009 je Vollzeitarbeitskraft durchschnittlich kalkulieren – das waren 1.200 Euro weniger als 2008.
Newsletter (in Englisch)
Nr. 3 vom 20. Mai 2010
International Comparison of Productivity and Unit Labor Costs: Productivity Lags High Labor Costs in Germany
Unit labor costs in the German manufacturing industry still rank among the upper third of its competitors who on average have a cost advantage of 8 percent.
IW-Nachrichten
31. März 2010
Lohnnebenkosten: Kein Anlass für Entwarnung
Das Statistische Bundesamt hat einen europäischen Arbeitskosten-Vergleich veröffentlicht. Danach liegt Deutschland im Verarbeitenden Gewerbe – also dem Sektor, der sich vor allem dem internationalen Wettbewerb stellen muss – in der Spitzengruppe. Mit Kosten von 35,60 Euro je Stunde wird Deutschland nur von Belgien und Dänemark übertroffen. Von Lohndumping kann hierzulande also keine Rede sein.
Newsletter (in Englisch)
Nr. 1 vom 4. Januar 2010
International Comparison of Labor Costs in Manufacturing: Germany Still Right After Norway and Belgium
In 2008, average hourly labor costs in the West German industry amounted to 35.22 Euro. This was 31 percent above the EU average excluding the new member countries.
Pressemitteilungen
Nr. 52 vom 8. Dezember 2009
Lohnstückkosten: In der Krise massiv gestiegen
Deutschland weist von 27 verglichenen Industrieländern die siebthöchsten Lohnstückkosten aus – im Schnitt sind die Arbeitskosten je produzierte Gütereinheit im Ausland um 8 Prozent niedriger als hierzulande. Zwar ist das deutsche Verarbeitende Gewerbe überdurchschnittlich produktiv: Im Ranking der Industrieländer erreicht es Platz fünf. Im Mittel liegt die Wertschöpfung je Beschäftigtenstunde im Ausland um 21 Prozent unter dem hiesigen Niveau.
IW-Nachrichten
30. November 2009
Arbeitskosten: Deutschland in der Spitzengruppe
Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) behauptet in einer aktuellen Studie, dass Deutschland mit Arbeitskosten von 28,50 Euro pro Stunde im europäischen Mittelfeld liege. Richtig ist dies aber nur, wenn die gesamte Wirtschaft betrachtet wird. Solch ein Durchschnitt hat jedoch wenig Aussagekraft. Denn die Industrie, der deutsche Konjunkturmotor schlechthin, muss hohe Kosten stemmen – 33,58 Euro pro Stunde.
iwd
Nr. 35 vom 27. August 2009
Arbeitskosten international: So oder so ein kostspieliger Standort
Seit dem Jahr 2000 sind die Arbeitskosten hierzulande nur moderat gestiegen. Einzig Japan und die Schweiz haben eine noch größere Kostendisziplin an den Tag gelegt. Dennoch müssen die hiesigen Firmen des Verarbeitenden Gewerbes verglichen mit der ausländischen Konkurrenz nach wie vor ein hohes Handicap verkraften.
IW-Trends
Nr. 2 vom 1. Juni 2001
Dokumentation: Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
Die Arbeitskosten im Verarbeitenden Gewerbe Westdeutschlands betrugen im Jahr 2000 mehr als 50 DM je Stunde. Damit lag es um 27 Prozent über dem Durchschnitt der Konkurrenzländer.
Pressemitteilungen
Nr. 37 vom 25. August 2009
Arbeitskosten international: Deutschland bleibt teuer
Die industriellen Arbeitskosten je Stunde haben sich in Westdeutschland von 2000 bis 2008 im Jahresschnitt moderat um 2,3 Prozent erhöht, im Osten um 2,4 Prozent – international war der Zuwachs nur in Japan und der Schweiz geringer. In Frankreich dagegen mussten die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in den vergangenen acht Jahren ein jährliches Kostenplus von 3,4 Prozent verkraften. In den USA belief sich das Plus auf 3,7 Prozent und in Großbritannien sogar auf 4,4 Prozent.
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