Arbeitslosigkeit ist kein zwangläufiges Übel, sondern ein Problem, das sich mit den richtigen Weichenstellungen bekämpfen lässt. Das hat der bemerkenswerte Abbau der Arbeitslosigkeit seit 2006 in Deutschland gezeigt. Trotz dieser Erfolge gibt es auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor Handlungsbedarf. Der demografische Wandel wird den Finanzbedarf der Sozialsysteme und damit die Last auf den Schultern der arbeitenden Bevölkerung weiter erhöhen. Eine höhere Erwerbsbeteiligung könnte die Folgen der demografischen Entwicklung für den Arbeitsmarkt mildern. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist ein vielversprechender Ansatz ebenso wie die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Erleichterung der Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte.
"EIRO/EWCO/ERM" informiert in Englisch über die Arbeitsbeziehungen in den EU-Staaten. mehr