Nr. 13 vom 24. Juni 2010
Norbert Lammert
„Wir haben dringenden Anlass, darüber nachzudenken, ob das Maß an moralischen Standards und Verhaltensmustern, ohne das Verfassungsinstitutionen ebenso wie Wirtschaftsunternehmen zwar nicht notwendigerweise ihre Funktionsfähigkeit, ganz sicher aber ihre Glaubwürdigkeit riskieren, in unserer Gesellschaft hinreichend gesichert ist“, sagte der Präsident des Deutschen Bundestags, Norbert Lammert, anlässlich der Verleihung des Max-Weber-Preises durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln am 18. Mai 2010 in Berlin. Allerdings warnte Lammert davor, bei der Ausgestaltung eines solchen Systems allein auf gesetzliche Regelungen oder allein auf die freiwillige Akzeptanz der Gesellschaftsmitglieder zu bauen.
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Nr. 12 vom 10. Juni 2010
Dieter Weidemann
„Wenn wir mit Volkswirtschaften wie China auch in Zukunft erfolgreich um den Titel des Exportweltmeisters kämpfen und um Wertschöpfung und Wohlstand konkurrieren wollen, sind wir zur Innovation verdammt!“, stellte Dieter Weidemann, der Vorstandsvorsitzende des Verbands der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen (HESSENMETALL), beim Hessenforum am 5. Mai 2010 in Frankfurt am Main fest.
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Nr. 11 vom 27. Mai 2010
Heinrich Haasis
„Sparkasse, das bedeutet nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg, das ist gelebte Verantwortung vor Ort, das ist aber vor allem eine menschliche und verantwortliche Form des Bankgeschäfts“, sagte Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, beim 23. Deutschen Sparkassentag am 5. Mai 2010 in Stuttgart.
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Nr. 10 vom 13. Mai 2010
Randolf Rodenstock
„Geht es Familienunternehmern wie den Dinosauriern? Rollt das Rad der ökonomischen Evolutionsgeschichte über sie hinweg?“, fragte Randolf Rodenstock, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., beim 1. Münchener Tag des Familienunternehmens am 16. April 2010 in München.
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Nr. 9 vom 29. April 2010
Ferdos Forudastan
„Als ich 1981 in den politischen Journalismus eingestiegen bin, war ich ein Schaf. Ich dachte, insgeheim natürlich und ungeachtet aller feministischen Lippenbekenntnisse: Wenn ich viel und gut arbeite, wird es keine nennenswerte Rolle spielen, dass ich eine Frau bin. Von dieser Illusion war ich allerdings nach kurzer Zeit geheilt“, berichtete Ferdos Forudastan bei der Veranstaltung „Frauen in den Medien“ anlässlich des Internationalen Frauentags 2010 am 10. März in Köln.
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Nr. 8 vom 15. April 2010
Gerhard Illing
„Staaten, die über einen fiskalpolitischen Handlungsspielraum verfügen, sollten ihn nun entschieden nutzen, um das Wirtschaftswachstum durch Stimulierung öffentlicher Investitionen in Gang zu bringen“, empfahl Gerhard Illing, Professor für Volkswirtschaft an der Universität München, im Rahmen der Tagung „Krisen der Weltwirtschaft“ am 13. März 2010 in der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.
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Nr. 7 vom 1. April 2010
Max Schön
„Was haben Markt und Ethik miteinander zu tun? Gehören sie zusammen oder sind Wirtschaft und Ethik unvereinbar?“ Für Max Schön, Unternehmer und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome, ist die Antwort auf diese Frage klar: „Das Ethos des Unternehmers verlangt von ihm, alles zu tun, was das Unternehmen blühen und wachsen lässt. Eine Ethik des brüderlichen Teilens, eine Solidaritätsethik, kann nicht die Maxime der Marktwirtschaft und des unternehmerischen Handelns sein“, sagte er anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Fachhochschule Lübeck im November 2009. „Die Ethik des barmherzigen Verteilens lässt sich nicht auf unser ganzes Wirtschaften als Handlungssystem übertragen. Wer sollte dann noch die Güter erzeugen, die dann verteilt würden?“
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Nr. 6 vom 18. März 2010
Werner Schnappauf
„Die große Leistung der Sozialen Marktwirtschaft ist, dass sie den Kapitalismus zähmt und in geordnete Bahnen lenkt, dass sie menschliches Gewinnstreben in den Dienst des gemeinsamen Nutzens stellt, dass sie Eigennutz und gesamtgesellschaftlichen Nutzen versöhnt“, sagte Werner Schnappauf, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) anlässlich des 43. Innsbrucker Symposions des Forschungsinstituts für Wirtschaftsverfassung und Wettbewerb (FIW) am 18. Februar 2010. „Um das Fundament zu festigen, auf dem wir stehen“, sei es jedoch unerlässlich, den Wettbewerb „nicht nur als zentrales Element der Marktwirtschaft anzuerkennen, sondern auch zu stärken“.
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Nr. 5 vom 4. März 2010
Tissy Bruns
„Heute haben wir allen Grund, danach zu fragen, was und wie viel die Demokratie dem Kapitalismus wert ist. Denn die Demokratie hat doch keineswegs weltweit gesiegt“, stellte Tissy Bruns, Chefkorrespondentin des „Tagesspiegel“, am 4. Februar 2010 beim Berliner Jahresempfang des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln fest. „Gibt es nicht vielmehr einen neuen Systemstreit darüber, ob demokratisch-rechtsstaatliche Gesellschaften erfolgreicher, gerechter, nachhaltiger sind als autoritäre oder gar diktatorische Marktwirtschaften?“ Es gebe immer Alternativen zur real existierenden Marktwirtschaft, sagte die Journalistin, schlechtere und bessere. Bei der Suche nach einer besseren Marktordnung müsse man sich jedoch vor Augen halten, „dass unser Kapitalismus auch von Voraussetzungen lebt, die er nicht selbst geschaffen hat, von einer Demokratie, in der alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht“.
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Nr. 4 vom 18. Februar 2010
Hans-Peter Keitel
„Deutschland muss Industrieland bleiben. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen“, sagte Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), beim Politischen Forum Ruhr am 18. Januar 2010 in Essen.
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