Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Wellenbewegungen. Auf einen Konjunkturaufschwung mit hohen Wachstumsraten und zunehmender Beschäftigung folgt ein Abschwung mit geringen Zuwachsraten oder sogar mit einer rückläufigen Produktion und weniger Menschen in Arbeit. Konjunkturzyklen sind das Ergebnis von positiven und negativen Schocks. Der technische Fortschritt beispielsweise kann einen Aufschwung hervorrufen, explodierende Ölpreise hingegen einen Abschwung (Angebotsschocks). Eine Aufwertung der eigenen Währung schwächt den Export und kann so eine wirtschaftliche Talfahrt einläuten, umgekehrt können positive Erwartungen der Unternehmen die Investitionsnachfrage steigern und zum Aufschwung führen (Nachfrageschocks). Auch die Politik kann Konjunkturschwankungen auslösen.
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln analysiert regelmäßig die wirtschaftliche Entwicklung und veröffentlicht jedes Jahr im Frühjahr und Herbst eine Konjunkturprognose und führt darüber hinaus zweimal im Jahr eine Konjunkturumfrage durch. Damit hilft das IW, die Entscheidungsgrundlagen für Politik und Wirtschaft zu verbessern.
Mit der EIX-Prognosebörse kann jeder seine Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung abgeben. mehr