Klimapolitik

Klilmapolitik Imaginis FotoliaUnter Klimawissenschaftlern herrscht mittlerweile Einigkeit darüber, dass der Mensch mit dem Ausstoß von Treibhausgasen zur Erderwärmung beiträgt. Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, muss die Emission speziell von Kohlendioxid (CO2) deshalb spürbar sinken. Klimaschutz ist zwar teuer, doch die Alternative – jetzt nichts zu tun und sich langfristig an die Folgen des Klimawandels anzupassen – wäre wesentlich teurer.

 

Für das Klima ist es unerheblich, auf welche Weise und in welchem Teil der Erde CO2 eingespart wird. Klimaschutz sollte daher dort ansetzen, wo dies am preisgünstigsten möglich ist. Leider greift die Umweltpolitik häufig zu Instrumenten, die unnötig hohe Kosten verursachen. Mit dem eingesetzten Geld wäre vielfach mehr Klimaschutz erreichbar.


Doch selbst die beste Klimapolitik ist nutzlos, wenn nur ein Teil der Welt sie praktiziert. Europa und erst recht Deutschland alleine sind viel zu klein, um den Klimawandel zu begrenzen. Ein Alleingang birgt zudem die Gefahr, dass Industrien in Länder abwandern, die ihre Emissionen nicht einschränken. Neben den Industriestaaten müssen sich deshalb auch die Schwellen- und Entwicklungsländer zu CO2-Reduktionen verpflichten.

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