Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2013 zeigt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Wirtschaft weiterhin eine hohe Aufmerksamkeit genießt. Dies gilt fast ausnahmslos vor allem für die knapp 30 Prozent der Betriebe, in denen die Geschäftsleitung eine ausgeprägt familienfreundliche Einstellung aufweist. Unter den anderen Betrieben trifft dies immerhin noch auf drei Viertel zu. Im Vordergrund der personalpolitischen Aktivitäten stehen wie in den Vorgängererhebungen flexible Arbeitszeitmodelle und Teilzeitbeschäftigung, die Rücksichtnahme auf berufstätige Eltern bei der Planung der Arbeitsprozesse sowie die Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Angehörigenpflege durch Freistellungen. Unternehmen mit einer ausgeprägt familienfreundlichen Unternehmenskultur sind dabei mit durchschnittlich 9,6 Maßnahmen signifikant aktiver als die Betriebe mit einer nicht so ausgeprägt familienbewussten Einstellung mit 5,9 Maßnahmen. Ferner schneiden Unternehmen, die sich durch ein stärkeres Engagement auszeichnen, bei verschiedenen Indikatoren für den wirtschaftlichen Erfolg besser ab als relativ inaktive Betriebe. Es ist dabei aber offen, ob ein familienfreundliches Engagement positive betriebswirtschaftliche Effekte verursacht oder umgekehrt eine gute wirtschaftliche Situation familienbewusstes Handeln erleichtert. Zwischen einer familienfreundlichen Unternehmenskultur und dem Unternehmenserfolg existiert hingegen kein signifikanter Zusammenhang.

IW-Trends

Sabine Flüch / Oliver Stettes: Familienfreundlichkeit in der deutschen Wirtschaft – Ergebnisse des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit

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Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0: Befunde und Handlungsfelder
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Hans-Peter Klös im PEAG-Magazin Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0Arrow

Digitalisierung ist kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit der Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten betrachtet wird. Ein Gastbeitrag von IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös im Magazin des Personaldienstleisters PEAG. mehr

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Sozialwissenschaftlerin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr