In dem vorliegenden Beitrag werden die Unterschiede zwischen Transaktions- und Angebotspreisen bei selbstgenutzten Wohnimmobilien in Hamburg untersucht. Grundlage der Analyse sind zwei verschiedene Datensätze für den Zeitraum Januar 2007 bis März 2014. Die Angebotsdaten stammen von ImmobilienScout24, dem mittlerweile größten Online-Marktplatz für Immobilien in Deutschland. Die Transaktionsdaten werden von dem größten deutschen Marktplatz für Finanzierungsprodukte EUROPACE zur Verfügung gestellt. Beide Datensätze zeichnen sich durch eine hohe Marktabdeckung aus und werden in einem eigens entwickelten Verfahren zusammengeführt. Für die 1.766 zusammengeführten Objekte ergibt sich ein durchschnittlicher Preisabschlag in Höhe von 6,7 Prozent. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass sich der Abschlag in Phasen steigender Preise und Nachfrage deutlich verringert, sodass sich teilweise sogar höhere Preise als die zunächst angebotenen erzielen lassen.

IW-Trends

Ralph Henger / Michael Voigtländer: Transaktions- und Angebotsdaten von Wohnimmobilien – eine Analyse für Hamburg

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Wohneigentum gilt als guter Schutz gegen Mietsteigerungen und Altersarmut.
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Michael Voigtländer im 3sat-Wirtschaftsmagazin makro Kaufen statt MietenArrow

Wohneigentum gilt als guter Schutz gegen Mietsteigerungen und Altersarmut. Aber zählt dieser Satz auch noch angesichts von Rekordpreisen? Wie heiß der Wohnungsmarkt gelaufen ist, darüber sprach das 3sat-Wirtschaftsmagazin makro mit dem Immobilienexperten Michael Voigtländer. mehr

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Gutachten, 7. Februar 2017

Philipp Deschermeier / Ralph Henger / Björn Seipelt / Michael Voigtländer Zuwanderung in die Großstädte und resultierende WohnungsnachfrageArrow

Die Nachfrage nach Wohnraum in den deutschen großen Städten ist nach wie vor hoch. Ursächlich dafür ist die starke Zuwanderung sowohl aus dem Ausland als auch dem Inland. Allerdings gelingt es den Großstädten nicht, genügend zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, um die Nachfrage zu bedienen. mehr

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Deutschland gilt als Mieternation. Lediglich 45 Prozent der Haushalte in Deutschland leben in den eigenen vier Wänden. Dies liegt zum großen Teil an der hohen Grunderwerbssteuer. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat untersucht, was nötig wäre, um die Wohneigentumsquote zu erhöhen. mehr