Die Abschreibungssätze für Mietwohnungen sind in Deutschland in der Vergangenheit vor allem mit Blick auf konjunkturelle, fiskalische oder wohnungspolitische Ziele verändert worden. Wie hoch der Wertverzehr der Immobilien tatsächlich ist, stand dagegen im Hintergrund. Eine steuerliche Neutralität ist nur dann gegeben, wenn die ökonomische Abschreibung auch der steuerlichen Abschreibung entspricht. In Deutschland liegt die ökonomische Abschreibung deutlich über dem derzeitigen steuerlich zulässigen Abschreibungssatz. Damit werden Neubauten und Sanierungen steuerlich gegenüber alternativen Investitionen benachteiligt, was zu einer verringerten Bautätigkeit und höheren Mieten beiträgt.

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Gastbeitrag, 1. Dezember 2016

Michael Voigtländer in der Rheinischen Post Eigenheim-Förderung? Ja, aber richtig!Arrow

Angesichts niedriger Bauzinsen ist Wohneigentum heute fast überall günstiger als das Wohnen zur Miete. Doch viele Familien verfügen nicht über das nötige Eigenkapital. Statt neue Zuschüsse einzuführen, sollte der Staat die Nebenkosten senken. Ein Gastbeitrag von IW-Immobilienökonom Michael Voigtländer in der Rheinischen Post. mehr

Gutachten, 28. November 2016

Michael Voigtländer / Björn Seipelt Wohnkostenreport – Droht eine Überhitzung des deutschen Wohnungsmarktes?Arrow

Die Analyse von Mieten und Wohnnutzerkosten für 402 Kreise zeigt, dass das Wohnen im eigengenutzten Wohneigentum auf breiter Basis deutlich günstiger ist als das Wohnen zur Miete. Bei einer gesamtdeutschen Betrachtung ist der Erwerb von Wohneigentum durchschnittlich rund 41 Prozent günstiger als das Mieten. mehr