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Die Besteuerung von selbstgenutztem und vermietetem Wohneigentum folgt in Deutschland sehr unterschiedlichen Regeln. Während selbstgenutzte Immobilien wie ein Konsumgut behandelt werden, gelten vermietete Immobilien als Investitionsgut. Bedingt durch diese Ungleichbehandlung variiert die relative Attraktivität des Kaufens und Wohnens im Zeitablauf. Aufgrund der sehr günstigen Zinsentwicklung in den letzten Jahren hat die Selbstnutzung deutlich an Attraktivität gewonnen. Wie eine Auswertung von Angeboten und Suchanfragen auf der Internetplattform Immobilienscout24 zeigt, ist in den nächsten Jahren mit einem weiteren Anstieg der Wohneigentumsquote zu rechnen.

IW-Trends

Michael Schier / Michael Voigtländer: Mieten oder Kaufen – Eine Analyse für die deutschen Kreise

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Themen

20. Januar 2017

Branchenporträt Statussymbol KücheArrow

Der deutsche Möbel- und Küchenfachhandel kann sich seit Jahren über steigende Umsätze freuen. Auf der Internationalen Möbelmesse Köln mit der „LivingKitchen“ werden noch bis zum 22. Januar die neuesten Trends präsentiert – zum Beispiel klingende Unterschränke und unsichtbare Kochfelder. mehr auf iwd.de

Erwerbsnebenkosten
IW-Pressemitteilung, 17. Januar 2017

Erwerbsnebenkosten Makler erschweren HauskaufArrow

Es könnten goldene Zeiten für Hauskäufer sein: Dank niedriger Zinsen ist Kaufen heute fast überall günstiger als Mieten. Doch die Nebenkosten beim Hauskauf steigen seit Jahren. Unter anderem Maklergebühren verhindern viele Geschäfte, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik könnte gegensteuern. mehr

IW-Kurzbericht, 17. Januar 2017

Alexandra Toschka / Michael Voigtländer Das Bestellerprinzip für ImmobilienkäufeArrow

Die Erwerbsnebenkosten in Deutschland sind hoch und stellen eine wesentliche Hürde für die Wohneigentumsbildung dar. Zu den Erwerbsnebenkosten zählen, neben der Grunderwerbsteuer und den Notarkosten, auch die Maklergebühren, die Käufer in einigen Bundesländern mit bis zu 7,14 Prozent der Kaufsumme belasten. Durch den Übergang zum Bestellerprinzip – wie es bereits bei Mietwohnungen etabliert wurde – könnten Käufer entlastet werden. Außerdem könnte dadurch der Wettbewerb gestärkt und die Professionalisierung der Makler vorangetrieben werden. mehr