Während der konjunkturellen Aufschwungphase im Zeitraum 2005 bis 2008 koppelten sich in Deutschland die Auftragseingänge von der Industrieproduktion ab. Dagegen näherten sich die beiden Zeitreihen während und nach der aktuellen Wirtschaftskrise wieder an. Dies wirft die Frage auf, ob sich die Vorlaufeigenschaft der Auftragseingänge im Konjunkturverlauf verändert hat und was die Gründe für dieses Phänomen sind. Eine empirische Analyse zeigt, dass die Auftragseingänge ihre Prognosegüte während des Aufschwungs verloren und während der Krise wieder zurückgewonnen haben. Ein im Konjunkturverlauf sich änderndes Bestell- und Stornierungsverhalten, konjunkturbedingt unterschiedliche Outsourcing-Aktivitäten der Unternehmen und intraindustrielle Verlagerungen können als Erklärungen herangezogen werden.

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Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 12. Januar 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Rally der Metallpreise macht Verarbeitern zu schaffenArrow

Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Metallmärkten hat sich auch zum Ende des vergangenen Jahres hin fortgesetzt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) stieg im Dezember um 3,6 Prozent, nachdem er im November bereits um 11,5 Prozent in die Höhe gegangen war, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr