Bevor die Europäische Zentralbank die oberste Bankenaufsicht innerhalb der Bankenunion im November 2014 übernimmt, wird sie die 128 größten und systemrelevanten Banken des Euroraums einer umfassenden Bilanzprüfung unterziehen. Um die Konsolidierung im Bankensektor und den Aufbau der Bankenunion wissenschaftlich zu begleiten, wurde der IW-Bankenmonitor entwickelt. Die Auswertungen deuten darauf hin, dass der Großteil der untersuchten Banken stabil ist, während bei einem kleinen Teil der Banken erhebliche Probleme zu vermuten sind. Um den Ausbruch einer erneuten Vertrauenskrise zu vermeiden, sollte die Europäische Zentralbank schon jetzt ihre Lösungsstrategien für den Umgang mit diesen Problemen kommunizieren.

IW-Trends

Markus Demary: IW-Bankenmonitor – Bringt die Bankenprüfung der Europäischen Zentralbank das Vertrauen in den Euroraum zurück?

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Schadet die EZB-Geldpolitik mehr, als sie nützt?
Gastbeitrag, 19. Oktober 2016

Michael Hüther im Magazin Positionen Schadet die EZB-Geldpolitik mehr, als sie nützt?Arrow

Die Europäische Zentralbank will die Wirtschaft ankurbeln, indem sie die Zinsen gen null drückt: Sparen allein lohnt nicht mehr – wer sein Geld mehren will, muss investieren. Aber sorgt dieser Gedanke tatsächlich für den angestrebten Effekt? Diese Frage ergründet IW-Direktor in einem Gastbeitrag für Positionen, das Magazin der deutschen Versicherer. mehr

Die Politik kann das volkswirtschaftliche Risiko drosseln
Gastbeitrag, 6. Oktober 2016

Tobias Hentze auf xing.com Die Politik kann das volkswirtschaftliche Risiko drosseln Arrow

Wie stark belastet die Niedrigzinspolitik die Betriebsrenten? Die andauernde Zinspolitik der EZB beschert Unternehmen finanzielle Sorgen: Firmen müssen heute für Pensionen mehr Geld zurückstellen, als noch vor wenigen Jahren. Was muss jetzt passieren? mehr

26. September 2016

Geldpolitik Draghische EntscheidungenArrow

Seit 2008 zieht die Europäische Zentralbank (EZB) ein geldpolitisches Instrument nach dem anderen aus dem Hut, um die Märkte zu stabilisieren, die Wirtschaft zu beleben oder – wie derzeit – die Inflation anzukurbeln. Weil bislang nicht alle erhofften Wirkungen eingetreten sind, soll EZB-Chef Mario Draghi nach dem Willen einiger Ökonomen noch tiefer in die geldpolitische Trickkiste greifen. Doch das ist nicht notwendig. Denn tatsächlich wirkt die Niedrigzinspolitik – auf dem Arbeitsmarkt. mehr auf iwd.de