Bevor die Europäische Zentralbank die oberste Bankenaufsicht innerhalb der Bankenunion im November 2014 übernimmt, wird sie die 128 größten und systemrelevanten Banken des Euroraums einer umfassenden Bilanzprüfung unterziehen. Um die Konsolidierung im Bankensektor und den Aufbau der Bankenunion wissenschaftlich zu begleiten, wurde der IW-Bankenmonitor entwickelt. Die Auswertungen deuten darauf hin, dass der Großteil der untersuchten Banken stabil ist, während bei einem kleinen Teil der Banken erhebliche Probleme zu vermuten sind. Um den Ausbruch einer erneuten Vertrauenskrise zu vermeiden, sollte die Europäische Zentralbank schon jetzt ihre Lösungsstrategien für den Umgang mit diesen Problemen kommunizieren.

IW-Trends

Markus Demary: IW-Bankenmonitor – Bringt die Bankenprüfung der Europäischen Zentralbank das Vertrauen in den Euroraum zurück?

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Eine Frage des Vertrauens
Gastbeitrag, 18. August 2016

Knut Bergmann in Politik & Kommunikation Eine Frage des VertrauensArrow

Loyalität lässt sich nicht verordnen. Ob sie gewährt wird, ist eine Frage guter Führung und damit auch eine psychologische, schreibt Knut Bergmann, Leiter des IW-Hauptstadtbüros. Doch Loyalität erfordert auch einen hohen Preis – von dem, der sie erwartet. mehr

IW-Trends, Nr. 2 vom 10. August 2016

Mara Ewers Vertrauen und emotionale Stabilität als Determinanten von Erfolg und LebenszufriedenheitArrow

Forschungserkenntnisse von Ökonomen und Psychologen werfen die Frage auf, ob allein ökonomische Präferenzen sowie gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches und zufriedenes Leben verantwortlich sind. Nun zeigt die IW-Studie: Erfolgreiche Bundesbürger in allen untersuchten Lebensbereichen weisen vor allem hohe Werte bei der emotionalen Stabilität und beim Vertrauen auf. mehr

8. August 2016

Bankenkrise Italienisches Banken-DilemmaArrow

Die italienische Regierung will die Regeln der EU-Bankenunion verwässern und staatliche Gelder zur Rettung der maroden Finanzinstitute einsetzen. Ansonsten müssten die italienischen Kleinanleger die Bankenrettung finanzieren – und könnten sich dafür an der Wahlurne rächen. Sogar der Ixit – die italienische Variante des Brexit – wäre dann nicht mehr ausgeschlossen. mehr auf iwd.de