Seit der Jahrtausendwende nimmt die Anzahl der Einwohner in den deutschen Metropolräumen und Großstädten wieder zu. Das gilt auch für Ostdeutschland. Mit der stark angestiegenen Zuwanderung aus Mittelosteuropa und infolge der Krise in Südeuropa dürfte sich der Wachstumstrend in den deutschen Städten fortsetzen. Die steigende Studierneigung der Schulabgänger begünstigt die Urbanisierung zusätzlich. Dagegen wird sich der Bevölkerungsrückgang in vielen Teilen des Landes beschleunigen. In dem folgenden Beitrag werden Entwicklungsszenarien für die sieben größten deutschen Metropolregionen und die Städte mit mehr als einer halben Million Einwohner bis zum Jahr 2030 vorgestellt. Außerdem werden die Folgen der zunehmenden Diskrepanz zwischen den wachsenden Zentren und einer von Rückgang und Alterung der Bevölkerung geprägten Peripherie diskutiert.

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Klaus-Heiner Röhl: Konzentrations- und Schrumpfungsprozesse in deutschen Regionen und Großstädten bis 2030

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"Der am wenigsten belastende Vorgang für alle"
Interview, 17. August 2016

Michael Hüther im Deutschlandfunk "Der am wenigsten belastende Vorgang für alle"Arrow

Im Interview mit dem Deutschlandfunk spricht sich Michael Hüther für die Rente mit 69 aus. Wenn man weder Beitragssatz noch Rentenniveau anpassen wolle, bleibe nur die Stellschraube des Rentenzugangsalters. Damit würden die Lasten fair verteilt. mehr

Welche Regionen sind in Deutschland besonders von Armut betroffen?
IW-Kurzbericht, Nr. 49 vom 9. August 2016

Klaus-Heiner Röhl / Christoph Schröder Welche Regionen sind in Deutschland besonders von Armut betroffen?Arrow

Nicht alle Regionen sind in Deutschland gleichermaßen von Einkommensarmut betroffen. Um die besonders armutsgefährdeten Gebiete zu identifizieren, ist es wichtig, regionale Preisunterschiede zu berücksichtigen. Die größeren Städte treten dann als regionale Brennpunkte besonders deutlich hervor, während sich das Ost-West-Gefälle gegenüber einer Betrachtung, welche die Preisniveaus außer Acht lässt, deutlich abschwächt. mehr

Verteilung
IW-Pressemitteilung, Nr. 53 vom 9. August 2016

Verteilung Arm ist nicht gleich armArrow

In Deutschland gilt als arm, wer weniger als 60 Prozent des bundesweit mittleren Einkommens zum Leben hat. Doch diese Einteilung berücksichtigt nicht, dass es in den Regionen ganz unterschiedliche Preise gibt, die die Kaufkraft beeinflussen. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: Je nach Wohnort benötigen Menschen mehr oder weniger Geld. mehr