Seit der Jahrtausendwende nimmt die Anzahl der Einwohner in den deutschen Metropolräumen und Großstädten wieder zu. Das gilt auch für Ostdeutschland. Mit der stark angestiegenen Zuwanderung aus Mittelosteuropa und infolge der Krise in Südeuropa dürfte sich der Wachstumstrend in den deutschen Städten fortsetzen. Die steigende Studierneigung der Schulabgänger begünstigt die Urbanisierung zusätzlich. Dagegen wird sich der Bevölkerungsrückgang in vielen Teilen des Landes beschleunigen. In dem folgenden Beitrag werden Entwicklungsszenarien für die sieben größten deutschen Metropolregionen und die Städte mit mehr als einer halben Million Einwohner bis zum Jahr 2030 vorgestellt. Außerdem werden die Folgen der zunehmenden Diskrepanz zwischen den wachsenden Zentren und einer von Rückgang und Alterung der Bevölkerung geprägten Peripherie diskutiert.

IW-Trends

Klaus-Heiner Röhl: Konzentrations- und Schrumpfungsprozesse in deutschen Regionen und Großstädten bis 2030

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Verpackungs- statt Wertstoffgesetz
IW-Nachricht, 22. Juli 2016

Verpackungs- statt Wertstoffgesetz Mülltrennung bleibt kompliziert Arrow

Monatelang haben Privatwirtschaft und Kommunen darüber gestritten, wer die wertstoffhaltigen Haushaltsabfälle in Zukunft sammeln soll. Statt des geplanten Wertstoffgesetzes gibt es nun einen deutlich abgespeckten Referentenentwurf für ein Verpackungsgesetz. Würde es wie geplant verabschiedet, wären die Verbraucher die Leidtragenden – und wertvolle Materialien würden weiterhin verbrannt. mehr

Kinderbetreuung
IW-Nachricht, 21. Juli 2016

Kinderbetreuung Noch ein weiter WegArrow

Im März 2016 besuchten 721.000 unter Dreijährige eine Kindertageseinrichtung oder -pflege. Damit gab es noch nicht einmal jene 750.000 Betreuungsplätze, auf die sich die Politik beim Krippengipfel 2007 verständigt hatte. Gleichzeitig ist der Bedarf in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – laut Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergibt sich aktuell eine Lücke von rund 165.000 Betreuungsplätzen. mehr

IW-Report
IW-Report, Nr. 23 vom 8. Juli 2016

Susanna Kochskämper Die Förderkulisse der privaten AltersvorsorgeArrow

Wie wirkt sich die staatliche Förderung auf die Erträge verschiedener Altersvorsorgeformen aus? IW-Ökonomin Susanna Kochskämper rechnet vor, wie rentabel Riesterrente, Betriebliche Altersvorsorge, Lebensversicherung und Co. sind. mehr