Die Diversifikation von Risiken spielt für Immobilieninvestoren eine große Rolle. Eine Möglichkeit hierzu stellt die Internationalisierung der Immobilienportfolios dar. Angesichts der Globalisierung und der monetären Integration in Europa sowie der hiermit erwarteten Annäherung der makroökonomischen Rahmenbedingungen stellt sich die Frage, ob sich die Immobilienpreiszyklen noch unterscheiden. Im Rahmen einer Faktoranalyse wird gezeigt, dass die Preiszyklen im Büroimmobilienmarkt bereits sehr synchron verlaufen, im Wohnimmobilienmarkt gibt es hingegen noch Diversifikationspotenziale. Deutschland hebt sich jeweils von der Mehrheit der Länder ab, was für die Attraktivität des Standorts spricht. Es wird deutlich, dass die monetäre Integration für die Konvergenz der Zyklen eher eine untergeordnete Rolle spielt.

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Ralph Henger in der Süddeutschen Zeitung
Interview, 4. Februar 2016

Ralph Henger in der Süddeutschen Zeitung Blick auf den BodenArrow

Eine Reform der Grundsteuer könnte Investitionen anschieben, sagt Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. mehr

Niedrigzinsen, Wohneigentum und Sozialpolitik
Gastbeitrag, 26. Januar 2016

Michael Voigtländer auf Ökonomenstimme und in der Neuen Zürcher Zeitung Niedrigzinsen, Wohneigentum und SozialpolitikArrow

In der Diskussion um bezahlbares Wohnen in Deutschland fokussiert sich die Politik fast ausschließlich auf den Mietwohnungsneubau. Angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase sollte jedoch auch die Wohneigentumsbildung berücksichtigt werden, schreibt IW-Ökonom Michael Voigtländer auf dem Blog Ökonomenstimme. mehr