Die Weltkonjunktur hatte zuletzt deutlich an Schwung verloren. In Europa kam es infolge der Staatsschulden- und Bankenkrise zu einer Rezession. Außerdem waren markante Bremseffekte in den aufstrebenden Volkswirtschaften zu verzeichnen. Die Rückwirkungen aus den fortgeschrittenen Ländern, die Strukturprobleme und zuletzt die Gefahr von Kapitalabflüssen können dies erklären. Die globalen Perspektiven haben sich aber wieder aufgehellt. In Europa wurde die Wende vollzogen und die Schwellenländer nehmen wieder an Fahrt auf. Der früher gewohnte Schwung wird der Weltwirtschaft aber fehlen. Wegen der schlechteren preislichen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft wird ihr Außenhandel nur moderat zulegen. Insgesamt zieht die Investitionstätigkeit hierzulande wieder an. Dies aber nur, wenn sich die steuerpolitischen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern. Der robuste Arbeitsmarkt wird auch weiterhin die Konsumkonjunktur anregen. Der Konsum stabilisiert aber mehr als er stimuliert. Vor diesem Hintergrund wird die deutsche Wirtschaft im Jahr 2013 um gut ½ Prozent wachsen. Im Jahr 2014 legt sie um gut 1 ½ Prozent zu. Die Arbeitslosigkeit wird sich im Jahresdurchschnitt 2014 auf 2,86 Millionen Personen oder auf 6 ½ Prozent belaufen. Beim Staatshaushalt wird in diesem Jahr ein leichtes Defizit und im kommenden Jahr ein Überschuss von knapp ½ Prozent des BIP realisiert.

IW-Trends

IW-Forschungsgruppe Konjunktur: Auftrieb mit wenig Rückenwind – IW-Konjunkturprognose Herbst 2013

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IW-Konjunkturampel
IW-Pressemitteilung, 15. September 2016

IW-Konjunkturampel Die Warnleuchten springen anArrow

Auf den ersten Blick erscheint die deutsche Wirtschaft noch robust: In den ersten sechs Monaten 2016 ist sie noch gewachsen. Doch der Ausblick verdüstert sich, zeigt die Konjunkturampel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Ausgerechnet die Industrie macht Sorgen. mehr

Konjunktur
IW-Nachricht, 12. August 2016

Konjunktur Robuster als gedacht Arrow

Die deutsche Konjunktur zeigt sich in der ersten Jahreshälfte 2016 erstaunlich robust. Hierbei hat sich der Außenhandel insbesondere im zweiten Quartal als Konjunkturstütze erwiesen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung werden Waren made in Germany in Süd- und Osteuropa wieder vermehrt nachgefragt. Doch fehlende Investitionen sind Grund zur Sorge. mehr

Michael Hüther in der Saarbrücker Zeitung
Interview, 1. Juli 2016

Michael Hüther in der Saarbrücker Zeitung „Das Wachstum wird sich verlangsamen“Arrow

IW-Direktor Michael Hüther erwartet, dass der Brexit das Wachstum im EU-Raum dämpfen wird – und erklärt, wer von einem Austritt der Briten aus der Europäischen Union profitieren könnte. mehr