Die Lohnmobilität ist in Deutschland langfristig konstant geblieben, während die Einkommensmobilität im Trend gesunken ist. Gleichwohl geht jeder dritte Einkommensaufstieg oder -abstieg mit dem Wechsel der Lohnposition einher. Die insgesamt sinkende Einkommensmobilität zeigt sich bei fast allen Haushaltstypen und auch weitgehend unabhängig vom Erwerbsstatus. Neu- oder Wiedereinsteiger auf dem Arbeitsmarkt haben den Trend fallender Mobilität in den letzten Jahren allerdings wieder umkehren können. Sowohl bei den Verdiensten als auch beim Äquivalenzeinkommen führt ein hohes Bildungsniveau zu einer erhöhten Aufstiegschance und zu einer verminderten Abstiegsgefahr. Die größte Erhöhung der Aufstiegschancen ergibt sich durch den Wechsel aus einer Phase der Nicht-Erwerbstätigkeit in Erwerbstätigkeit. Daran hat sich seit 2005 nichts Wesentliches geändert. Auch der Einfluss der Lohnmobilität auf die Einkommensmobilität ist seit Mitte der 2000er Jahre nicht markant schwächer geworden.

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Regionale Armut
IW-Pressemitteilung, 5. Dezember 2016

Regionale Armut Auf die Preise kommt es anArrow

Der Westen Deutschlands ist reich, der Osten arm – so pauschal läuft häufig die Armutsdebatte. Tatsächlich aber stehen vor allem westdeutsche Städte schlecht da, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik könnte gegensteuern. mehr

5. Dezember 2016

Regionale Armut Städte machen armArrow

Die unterschiedlichen Preisniveaus führen dazu, dass in den deutschen Städten ein deutlich höherer Anteil der Einwohner armutsgefährdet ist als auf dem Land. Die Politik ist daher gefordert, die regionale Förderung neu auszurichten. mehr auf iwd.de

Mit einer neuen Regionalpolitik gegen Armut
Veranstaltung, 5. Dezember 2016

Pressekonferenz Mit einer neuen Regionalpolitik gegen ArmutArrow

Wenn es um Armut in Deutschland geht, werden in der öffentlichen Diskussion nicht selten pauschale oder fehlerhafte Argumente genutzt. So gilt häufig der Osten Deutschlands als arm, der Westen hingegen eher als reich. Doch so einfach ist es nicht. mehr