Die Lohnansprüche von Arbeitslosen sind regelmäßig dann von Interesse, wenn den Ursachen von persistenter Arbeitslosigkeit nachgegangen wird. Häufig wird darauf verwiesen, dass zu hohe Anspruchslöhne eine (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt verhindern. Im Durchschnitt lag der Nettoanspruchslohn pro Stunde im Jahr 2010 bei 8,17 Euro. Dies entspricht einem Bruttostundenlohn von rund 12 Euro. Die Berechnungen signalisieren, dass die Bruttoanspruchslöhne von Arbeitslosen über ihren zu erwartenden Marktlöhnen liegen. Die vorliegenden Ergebnisse stehen in Einklang mit einer Reihe weiterer empirischer Untersuchungen und belegen, dass Arbeitslose ihre Lohnansprüche nicht mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit absenken. Erfolgreich Arbeitsuchende orientierten sich hingegen stärker an ihren erwarteten Marktlöhnen und waren zu Lohnkonzessionen bei einem (Wieder-)Einstieg in eine Beschäftigung bereit. Die Befunde deuten insofern auf einen potenziell negativen Effekt von Anspruchslöhnen auf die Beschäftigungsperspektiven hin.

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20. September 2016

Bundesländer-Vergleich Bayern boomt, NRW schwächeltArrow

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern sind die vier größten Bundesländer in Deutschland – sowohl was die Fläche als auch was die Zahl der Bewohner angeht. Damit sind die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon erschöpft, denn unter ökonomischen Aspekten schneiden die beiden südlichen Länder deutlich besser ab als NRW und Niedersachsen. mehr auf iwd.de

9. September 2016

Wahl Begehrtes BerlinArrow

Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de

29. August 2016

Mecklenburg-Vorpommern Der Tourismus-PrimusArrow

Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ökonomisch betrachtet hat sich das Bundesland in den vergangenen Jahren zwar gut entwickelt, liegt aber noch etwas unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Dafür gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Tourismus und dem Schiffsbau. mehr auf iwd.de