Bei der Bewertung des Ressourceneinsatzes in Deutschland spielt die Auswahl von Indikatoren eine wichtige Rolle. Veränderungen in der internationalen Arbeitsteilung wie eine verringerte Fertigungstiefe und eine über das Wirtschaftswachstum hinausgehende Steigerung des internationalen Handels lassen sich hierbei berücksichtigen. So kann der ursprüngliche Rohstoffeinsatz dem Land der letzten Verwendung und nicht dem produzierenden Land zugerechnet werden. Dies ist eine für Deutschland bedeutsame Korrektur. Die Daten zeigen für Deutschland – auch im Vergleich mit anderen EU-Ländern – nennenswerte Fortschritte bei der Ressourcenproduktivität. Die in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung von 2002 vorgesehene Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis 2020 gegenüber 1994 wird jedoch schwer zu erreichen sein.

IW-Trends

Hendrik Biebeler / Thorsten Lang / Vera Schlegel: Ressourcenproduktivität – Indikatoren und Fortschritte

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29. November 2016

Energiewende Strom sucht SpeicherArrow

Um Wind- und Sonnenenergie optimal zu nutzen und eine sichere Stromversorgung zu garantieren, werden künftig mehr Pumpspeicher, Batterieblöcke, Wasserstoffanlagen und andere Speicher benötigt. Doch das allein wird nicht reichen. mehr auf iwd.de

„Sanieren mit einfachem Standard lohnt sich am  meisten"
Interview, 24. November 2016

Ralph Henger im vdw Aktuell Magazin „Sanieren mit einfachem Standard lohnt sich am meisten"Arrow

Lassen sich hochgesteckte Klimaschutzziele mit hohen Sanierungsstandards erreichen? Nein, sagt Dr. Ralph Henger, Senior Economist mit Schwerpunkt Wohnungspolitik und Immobilienökonomik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

Siedlungsabfall
IW-Nachricht, 23. November 2016

Siedlungsabfall Deutschland produziert zu viel MüllArrow

Vom 19. bis zum 27. November findet die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung – kurz EWAV – statt. Das Thema ist brandaktuell, denn jeder einzelne Europäer produziert durchschnittlich 474 Kilogramm Müll pro Jahr. In Deutschland ist es sogar noch mehr – allerdings wird hierzulande auch mehr recycelt. mehr