Es wird kontrovers darüber diskutiert, ob die Rezession in Deutschland im Jahr 2009 von einem Einbruch des Welthandels oder von einem Angebotsschock aufgrund der Probleme im Bankensektor verursacht wurde. Gemäß dem neuen DSGE-Modell des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln haben sowohl die rückläufige Auslandsnachfrage als auch ein Produktivitätsrückgang den Wirtschaftseinbruch in Deutschland ausgelöst. Der Produktivitätsschock kann allerdings auch auf unausgelastete Kapazitäten und die rückläufige Investitionstätigkeit zurückgeführt werden. Er spiegelt somit ebenfalls einen Nachfrageschock wider. Die DSGE-Modelle können dies aufgrund ihrer Konstruktion nicht adäquat abbilden.

IW-Trends

Daniel Bendel / Markus Demary / Manfred Jäger-Ambrożewicz: Konjunkturanalyse mit einem Gleichgewichtsmodell für die deutsche Wirtschaft

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IW-Konjunkturampel
IW-Pressemitteilung, 15. September 2016

IW-Konjunkturampel Die Warnleuchten springen anArrow

Auf den ersten Blick erscheint die deutsche Wirtschaft noch robust: In den ersten sechs Monaten 2016 ist sie noch gewachsen. Doch der Ausblick verdüstert sich, zeigt die Konjunkturampel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Ausgerechnet die Industrie macht Sorgen. mehr

Konjunktur
IW-Nachricht, 12. August 2016

Konjunktur Robuster als gedacht Arrow

Die deutsche Konjunktur zeigt sich in der ersten Jahreshälfte 2016 erstaunlich robust. Hierbei hat sich der Außenhandel insbesondere im zweiten Quartal als Konjunkturstütze erwiesen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung werden Waren made in Germany in Süd- und Osteuropa wieder vermehrt nachgefragt. Doch fehlende Investitionen sind Grund zur Sorge. mehr

Michael Hüther in der Saarbrücker Zeitung
Interview, 1. Juli 2016

Michael Hüther in der Saarbrücker Zeitung „Das Wachstum wird sich verlangsamen“Arrow

IW-Direktor Michael Hüther erwartet, dass der Brexit das Wachstum im EU-Raum dämpfen wird – und erklärt, wer von einem Austritt der Briten aus der Europäischen Union profitieren könnte. mehr