Die Arbeitskosten je vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe stiegen im Jahr 2012 in Westdeutschland um 2,9 Prozent und in Ostdeutschland um 3,5 Prozent. Damit war die Kostendynamik in den alten Bundesländern weit schwächer als in den Jahren zuvor. Dieser Unterschied relativiert sich aber dadurch stark, dass die Arbeitszeit in den Jahren 2010 und 2011 auf das Vorkrisenniveau zurückgeführt wurde. Mit einem Kostenniveau von 40.540 Euro hat das ostdeutsche Produzierende Gewerbe weiterhin einen Kostenvorteil von rund einem Drittel gegenüber dem westdeutschen (61.200 Euro). Im Dienstleistungsbereich zeigt sich eine große Spanne zwischen den Sektoren Verkehr (43.980 Euro) und Handel (46.210 Euro) einerseits und den Finanzdienstleistern (78.420 Euro) andererseits. Auch bei den Unternehmensdienstleistungen ergibt sich trotz des Kostenrückgangs im Jahr 2012 mit 61.860 Euro ein etwas höheres Kostenniveau als im Produzierenden Gewerbe.

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21. September 2016

Personalkosten Arbeit in Deutschland ist teuerArrow

Westdeutsche Industriebetriebe mussten auch im Jahr 2015 mit sehr hohen Arbeitskosten zurechtkommen. Nur in wenigen kleineren Ländern war Personal teurer. Zu diesem Ergebnis kommt der 44 Länder umfassende Arbeitskostenvergleich des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr auf iwd.de

Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
IW-Trends, 20. September 2016

Christoph Schröder Industrielle Arbeitskosten im internationalen VergleichArrow

Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2015 auf 40,90 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden Arbeitskostenvergleichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um fast ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. mehr

Steigende Arbeitskosten
IW-Nachricht, 9. Juni 2016

Steigende Arbeitskosten Höhere Kaufkraft zu einem hohen PreisArrow

Die Arbeitskosten in Deutschland sind im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um über 3 Prozent gestiegen. Arbeitnehmer können sich also über mehr Kaufkraft freuen, weil die Inflationsrate momentan sehr niedrig ist. Doch Unternehmen sind zu Recht beunruhigt: Die steigenden Arbeitskosten bedeuten für sie Wettbewerbsnachteile – und letztlich könnte das auch die Arbeitnehmer empfindlich treffen. mehr