Im Jahr 2015 werden die BRIC-Staaten ein höheres weltwirtschaftliches Gewicht als die Euroländer haben. Im Zeitraum 2002 bis 2010 waren Brasilien, Russland, Indien und vor allem China eine globale Konjunkturlokomotive. Die Importzuwächse dieser vier Länder waren in diesem Zeitraum mit Ausnahme der Jahre 2004 und 2005 in jedem Jahr größer als die der USA. Dabei nahm China eine dominante Rolle ein. Die deutsche Wirtschaft profitiert von dem starken Importsog der BRIC-Staaten – vor allem durch seine starken Exportsektoren Elektro- und Chemieindustrie sowie durch den Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Erfolge dieser deutschen Branchen auf den jeweiligen BRIC-Absatzmärkten fallen allerdings sehr unterschiedlich aus, nicht zuletzt wegen der starken weltweiten Konkurrenz.

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Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Jürgen Matthes auf Focus Online Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"Arrow

Italien steht am Scheideweg: Verliert Matteo Renzi am Sonntag das Referendum, drohen Rücktritt, Neuwahlen und eine Bankenkrise. Angeblich bringen die Italiener bereits Geld außer Landes. Doch die Interpretation ist falsch, schreibt IW-Experte Jürgen Matthes in seinem Gastkommentar für Focus Online. mehr

Renzis Blick in den Abgrund
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Jürgen Matthes in der Bilanz Renzis Blick in den AbgrundArrow

Italiens Regierungschef Matteo Renzi hat das anstehende Referendum über die Verfassungsreform in Italien mit seinem eigenen politischen Schicksal verknüpft. Ein Fehler. mehr

Wie gefährlich ist ein Scheitern Renzis?
Interview, 4. Dezember 2016

Jürgen Matthes auf n-tv.de Wie gefährlich ist ein Scheitern Renzis?Arrow

In Italien erleidet Premier Matteo Renzi mit seinen Reformvorschlägen womöglich Schiffbruch. Das ist nach Ansicht von Ökonom Jürgen Matthes vom IW Köln allerdings kein Grund zur Panik. Mit n-tv.de sprach er über marode Banken, hohe Schulden - und das Beispiel Griechenland. mehr