Im Jahr 2015 werden die BRIC-Staaten ein höheres weltwirtschaftliches Gewicht als die Euroländer haben. Im Zeitraum 2002 bis 2010 waren Brasilien, Russland, Indien und vor allem China eine globale Konjunkturlokomotive. Die Importzuwächse dieser vier Länder waren in diesem Zeitraum mit Ausnahme der Jahre 2004 und 2005 in jedem Jahr größer als die der USA. Dabei nahm China eine dominante Rolle ein. Die deutsche Wirtschaft profitiert von dem starken Importsog der BRIC-Staaten – vor allem durch seine starken Exportsektoren Elektro- und Chemieindustrie sowie durch den Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Erfolge dieser deutschen Branchen auf den jeweiligen BRIC-Absatzmärkten fallen allerdings sehr unterschiedlich aus, nicht zuletzt wegen der starken weltweiten Konkurrenz.

IconDownload | PDF

Duma-Wahl
IW-Nachricht, 16. September 2016

Duma-Wahl Die russische Wirtschaft wiederbeleben Arrow

Am Sonntag finden in Russland die Parlamentswahlen statt. Wie auch immer sich die russische Duma danach zusammensetzt, sind die Herausforderungen für die Volksvertreter enorm: Vor allem müssen sie der russischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen – keine leichte Aufgabe, denn die Probleme sind gravierend und tiefgreifende Strukturreformen sind notwendig. mehr

Die missverstandene Globalisierung
Gastbeitrag, 12. September 2016

Jürgen Matthes im Handelsblatt Die missverstandene GlobalisierungArrow

Deutschland profitiert stark vom internationalen Handel. Dennoch ist hier die Skepsis gegenüber der Globalisierung groß – obwohl Dank ihr Einkommen und Kaufkraft steigen. Doch es gibt auch Verlierer. mehr

Russland-Sanktionen
IW-Nachricht, 8. September 2016

Russland-Sanktionen Sorgen um die deutsche Wirtschaft sind unbegründetArrow

Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Zwar ist das Land nach wie vor ein wichtiger Handelspartner für die deutsche Wirtschaft. Doch die fortdauernden Sanktionen dürften ihr nicht schaden. mehr