Eine aktuelle Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt, dass die Mehrheit der befragten Unternehmen, die bereits Bachelorabsolventen beschäftigen, mit der Qualifikation der Hochschulabgänger im Großen und Ganzen zufrieden ist. In gut 30 bis knapp 70 Prozent der Firmenstehen die vorhandenen unterschiedlichen Fach- und Sozialkompetenzen der Bachelorabsolventen im Einklang mit dem Grad ihrer Bedeutung für den Betrieb. Kleinere Differenzen finden sich je nach Kompetenzbereich bei gut einem Viertel bis gut der Hälfte der befragten Unternehmen. Lediglich bei einem Fünftel existieren Hinweise auf größere Unterschiede zwischen vorhandenen und erwarteten Kompetenzen. Allerdings lassen die Unternehmen, die ihre Erwartungen als weniger erfüllt ansehen, den Bachelorabsolventen dadurch keine Nachteile zukommen. Sie erkennen zwar signifikant häufiger einen erhöhten Einarbeitungsbedarf, dies hat jedoch im Allgemeinen keine negativen Konsequenzen für das Einstiegsgehalt, die Einstiegsposition oder die Karriereoptionen. Vorstellbar ist, dass sich hier bereits Fachkräfteengpässe in der Personalpolitik niederschlagen oder die Unternehmen das Entwicklungspotenzial der Berufseinsteiger höher bewerten als aktuell vorhandene Kompetenzdefizite.

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16. Dezember 2016

Digitalisierung Die meisten Hochschulen arbeiten noch analogArrow

Ausgerechnet dort, wo neues Wissen entsteht, steckt die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen. Bislang verknüpft in Deutschland erst jede dritte Hochschule die klassische Präsenzlehre mit digitalen Lehr- und Lernformen. Auch die Studenten nutzen internetbasierte Medien nur selten zum gemeinsamen Lernen oder Üben. mehr auf iwd.de

15. Dezember 2016

Digitale Medien „Das Entscheidende lernen Studenten nicht am Computer“Arrow

Was können digitale Medien in der Hochschullehre leisten? Welche Innovationen gibt es in Lern- und Prüfungsszenarien? Mit diesen Fragen hat sich Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der Fachhochschule Bielefeld, im Hochschulforum Digitalisierung beschäftigt. mehr auf iwd.de

"Der Master wird überschätzt"
Interview, 13. Dezember 2016

Christiane Konegen-Grenier in Zeit Campus "Der Master wird überschätzt"Arrow

Ein Bachelorabsolvent, der längere Praktika gemacht hat, wird einem Masterabsolventen, der noch nie ein Unternehmen von innen gesehen hat, garantiert vorgezogen, sagt IW-Bildungsökonomin Christiane Konegen-Grenier im Interview mit dem Studentenmagazin Zeit Campus. mehr