Die Personalzusatzkosten im Produzierenden Gewerbe Westdeutschlands betrugen 1999 je Arbeitnehmer und Jahr gerechnet 40.930 DM. Das sind 81,6 Prozent des Direktentgelts, also kaum weniger als jene 82 Prozent, die im bisherigen Rekordjahr 1996 registriert worden sind. In der ostdeutschen Industrie liegen die Zusatzkosten mit 24.090 DM um gut 40 Prozent unter dem westdeutschen Niveau. Allerdings sind sie dort seit 1992 um fast 46 Prozent, also doppelt so stark angestiegen wie im Westen (22 Prozent). Am aktuellen Rand des Beobachtungszeitraums hat sich der ostdeutsche Aufholprozess jedoch merklich verlangsamt. Das liegt zum Teil auch an dem für Ostdeutschland typischen mittelstandsorientierten Strukturwandel. Denn die Zusatzkostenbelastung ist in Großunternehmen höher als im Mittelstand. Die Personalzusatzkostenquote westdeutscher Dienstleister beträgt 81 Prozent, ist demnach ebenso hoch wie im Produzierenden Gewerbe. Die einzelnen Dienstleistungssparten streuen aber sehr um diesen Durchschnitt. Am höchsten ist die Quote mit 102,7 Prozent im Bankgewerbe, am niedrigsten mit 69,3 Prozent im Großhandel.

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