Die Bildungssysteme der Bundesländer in Deutschland haben gegenüber dem Vergleichszeitraum 1998 bis 2002 Fortschritte darin erzielt, die Bedingungen zum Erwerb von Humankapital zu verbessern und damit zu günstigeren Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum beizutragen. Der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln entwickelte Bildungsmonitor 2005 zeigt für das Jahr 2003, dass weiterhin zwischen den Bundesländern erhebliche Unterschiede bestehen. Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen stehen an der Spitze und bilden im Rahmen einer Clusteranalyse eine eigene Gruppe. Innerhalb dieser Spitzengruppe konnte eine Konvergenz bei den Indikatoren beobachtet werden, und die Gruppe konnte ihren Vorsprung gegenüber dem Durchschnitt der anderen Bundesländer sogar noch leicht ausbauen. Sie überzeugt dabei vor allem durch eine hohe Ausbildungsqualität und einen effizienteren Einsatz öffentlicher Ressourcen. Auch die vormaligen Schlusslichter Berlin und Bremen konnten sich erheblich verbessern.

IconDownload | PDF

20. September 2016

Bundesländer-Vergleich Bayern boomt, NRW schwächeltArrow

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern sind die vier größten Bundesländer in Deutschland – sowohl was die Fläche als auch was die Zahl der Bewohner angeht. Damit sind die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon erschöpft, denn unter ökonomischen Aspekten schneiden die beiden südlichen Länder deutlich besser ab als NRW und Niedersachsen. mehr auf iwd.de

9. September 2016

Wahl Begehrtes BerlinArrow

Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de