Die Bildungssysteme der Bundesländer in Deutschland haben gegenüber dem Vergleichszeitraum 1998 bis 2002 Fortschritte darin erzielt, die Bedingungen zum Erwerb von Humankapital zu verbessern und damit zu günstigeren Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum beizutragen. Der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln entwickelte Bildungsmonitor 2005 zeigt für das Jahr 2003, dass weiterhin zwischen den Bundesländern erhebliche Unterschiede bestehen. Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen stehen an der Spitze und bilden im Rahmen einer Clusteranalyse eine eigene Gruppe. Innerhalb dieser Spitzengruppe konnte eine Konvergenz bei den Indikatoren beobachtet werden, und die Gruppe konnte ihren Vorsprung gegenüber dem Durchschnitt der anderen Bundesländer sogar noch leicht ausbauen. Sie überzeugt dabei vor allem durch eine hohe Ausbildungsqualität und einen effizienteren Einsatz öffentlicher Ressourcen. Auch die vormaligen Schlusslichter Berlin und Bremen konnten sich erheblich verbessern.

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Gutachten, 24. November 2016

Dr. Tobias Hentze / Barbara Engels / Axel Plünnecke / Thomas Puls / Klaus-Heiner Röhl Die wirtschaftliche Situation Nordrhein-Westfalens – Bestandsaufnahme und HandlungsempfehlungenArrow

Die aktuelle Lage Nordrhein-Westfalens ist ernüchternd: Eine über Jahre betrachtet schwache wirtschaftliche Dynamik, eine höhere Arbeitslosigkeit als jedes andere westdeutsche Flächenland und der mit Abstand höchste Schuldenberg aller Bundesländer illustrieren den Handlungsdruck für die Politik. mehr

Auch der Beste muss noch lernen
Gastbeitrag, 25. Oktober 2016

Axel Plünnecke in der Sächsischen Zeitung Auch der Beste muss noch lernenArrow

Sachsen ist Deutschlands Bildungs-Klassenprimus, schreibt IW-Bildungsökonom Axel Plünnecke in einem Gastbeitrag für die Sächsische Zeitung. Dennoch bleibt viel zu tun im Freistaat. mehr

IW-Report
IW-Report, 30. September 2016

Tobias Hentze Stellungnahme zum Haushaltsplan 2017 des Landes Nordrhein-WestfalenArrow

Solide Staatsfinanzen sind eine wichtige Voraussetzung, um Spielräume für zukunftsorientierte Investitionen zu schaffen oder um auf außergewöhnliche Aufgaben wie die derzeitige Flüchtlingsintegration vorbereitet zu sein. Der Weg bis zum ausgeglichenen Haushalt ist aber noch weit. mehr