Wegen der demografischen Entwicklung müssen die privaten Haushalte vor dem Hintergrund eines umlagefinanzierten Rentensystems zunehmend ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen. Einschränkungen bei der gesetzlichen Rente müssen dabei durch eine private Vermögensbildung und die daraus resultierenden Vermögenseinkommen ausgeglichen werden. Bestehen beim Rentenbeginn nennenswerte Vermögenslücken, dann können diese als Rentenlücken interpretiert werden. Eine Berechnung von Vermögenslücken zeigt, dass sich die Haushalte in Deutschland im Durchschnitt bereits gute Ausgangsbedingungen geschaffen haben. Allerdings fällt das Urteil weniger günstig aus, wenn auf Basis von EVS-Daten die Verteilung des Vermögens berücksichtigt wird. Demnach hat ein Großteil der Haushalte mit einem Haupteinkommensbezieher, der nach 1959 und vor 1973 geboren wurde, erhebliche Vermögens- und Rentenlücken.

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