Weltweit ist ein gewaltiger Investitionsboom zu beobachten. Das globale Investitionsvolumen hat sich in nominaler Rechnung seit dem Tiefpunkt im Jahr 2001 auf nunmehr 14.000 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Dabei hat sich die Investitionstätigkeit zunehmend zu den Schwellen- und Entwicklungsländern verschoben, auf die derzeit 38 Prozent der weltweiten Investitionen entfallen. Im Jahr 2001 waren es erst 23 Prozent. Die Investitionsquote hat sich in diesen aufstrebenden Volkswirtschaften von 24 auf 29 Prozent erhöht – in Asien sogar um fast 10 Prozentpunkte auf 39 Prozent. Auch je Einwohner ist die Investitionstätigkeit in den Entwicklungs- und Schwellenländern deutlich angestiegen. Zu erklären ist der Investitionsboom vor allem mit der guten Weltwirtschaftslage und den hohen Rohstoffeinnahmen in einer Reihe aufstrebender Länder.

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