Der Grundstein für einen hohen Humankapitalstand in Form von Bildung und Gesundheit wird bereits in der Kindheit gelegt. Bildungschancen und Gesundheitszustand hängen stark von den familiären Lebensverhältnissen ab. Dazu zählen das Einkommen, teilweise der Bildungsstand der Eltern und auch das Gesundheitsverhalten in der Familie. Psychische Auffälligkeiten, Rauchen und ein hoher Fernsehkonsum beeinträchtigen nicht nur den subjektiven Gesundheitszustand des Kindes, sondern senken auch die Wahrscheinlichkeit, dass es später einmal ein Gymnasium besucht. Ferner bestehen enge Wechselwirkungen zwischen der Gesundheit und der Bildung der Kinder. Gesunde Kinder lernen schneller. Dagegen entwickelt sich der Nachwuchs, der im Kleinkindalter an chronischen Erkrankungen wie Anämie oder Epilepsie leidet, langsamer und hat dadurch schlechtere Chancen, später das Gymnasium zu besuchen. Der umgekehrte Zusammenhang gilt aber ebenso. Gebildetere Kinder leben gesünder. So rauchen Jugendliche, die die Hauptschule besuchen, häufiger als Schüler in den anderen Schulformen. Dies gilt selbst nach Berücksichtigung des Rauchverhaltens der Eltern.

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19. August 2016

Bildung Bildung – der Schlüssel zur Flüchtlings-Integration Arrow

Für eine reibungslose Integration von Flüchtlingen ist der Erwerb von Deutschkenntnissen zwar eine wichtige Grundlage, reicht aber allein nicht aus. Vielmehr bedarf es einer ganzen Reihe an Maßnahmen - und die kosten Geld: Allein im Jahr 2017 müsste der Staat nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) 3,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen. mehr auf iwd.de

Kinderbetreuung
25. Februar 2016

Kinderbetreuung Mit Schulbeginn wächst der StressArrow

Jahr für Jahr melden Ämter und Behörden einen Zuwachs an Kita- und Kindergartenplätzen sowie mehr Ganztagsschulen. Doch ausgerechnet der Schulstart bereitet vielen Eltern Sorgen, denn nur für ein Drittel aller Grundschüler gibt es Ganztagsangebote. mehr auf iwd.de

IW-Nachricht, 2. September 2015

Ende des Betreuungsgelds Mittel in Kitas und Ganztagsschulen steckenArrow

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will mit den Mitteln, die bislang ins Betreuungsgeld flossen, Haushaltslöcher flicken statt sie in die Kinderbetreuung zu stecken. Das macht ökonomisch wenig Sinn – denn sogar für Schäuble würde sich die Investition in Kitas und Ganztagsschulen rentieren. mehr