Die Unternehmenssteuerreform soll den Standort Deutschland aus steuerlicher Sicht attraktiver machen. Das Ziel der Bundesregierung war es, die Belastung der Erträge von Kapitalgesellschaften auf maximal 30 Prozent zu senken. Dies ist nicht ganz gelungen. Personenunternehmen sind sogar einer deutlich höheren Steuerbelastung ausgesetzt. Hinzu kommt der Nebeneffekt, dass die steuerlichen Rahmenbedingungen nach der Reform einer Stärkung der Eigenkapitalbasis entgegenwirken. Die Ursache dafür liegt in der gleichzeitig eingeführten Abgeltungssteuer.

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8. Dezember 2016

Einkommenssteuer „Es geht um hart erarbeitetes Geld“Arrow

Das IW Köln plädiert für die Beseitigung der kalten Progression in der deutschen Einkommenssteuer, der nächste Schritt wäre ein Abbau des sogenannten Mittelstandsbauchs. Warum es richtig ist, die Steuerzahler zu entlasten, darüber hat der „iwd“ mit dem Finanzwissenschaftler und Präsidenten des Münchener ifo Instituts Clemens Fuest gesprochen. mehr auf iwd.de

Die Belastungs- und Aufkommenswirkungen der kalten Progression
IW policy paper, 2. Dezember 2016

Martin Beznoska Die Belastungs- und Aufkommenswirkungen der kalten ProgressionArrow

Von 2010 bis einschließlich 2015 hat sich die gesamte, nicht mittels Tarifanpassungen ausgeglichene Zusatzbelastung der Steuerzahler durch die kalte Progression auf 36,5 Milliarden Euro summiert. Diese versteckten impliziten Steuererhöhungen durch die kalte Progression sind nicht durch die Gesetzgebung legitimiert und sollten daher von der Politik beseitigt werden. mehr

20. Oktober 2016

Bruttoinlandsprodukt Wirtschaftswunder Irland?Arrow

Irland hat 2015 den Wachstumsvogel abgeschossen. Das Bruttoinlandsprodukt der Insel hat dermaßen kräftig zugelegt, dass ketzerische Stimmen schon einen Rechenfehler vermuteten. Doch dem scheint nicht so – und das Wachstum steht auch nicht nur auf dem Papier, sondern es kommt den Iren tatsächlich zugute. mehr auf iwd.de