Die Weltwirtschaft befindet sich in der schwersten Rezession seit 60 Jahren. Über einen Einbruch der Auslandsnachfrage und der Exporttätigkeit hat die Krise auf Deutschland übergegriffen. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird in Deutschland in diesem Jahr um gut 4 ½ Prozent sinken, im Jahr 2010 wird es um ½ Prozent zulegen. Damit dürfte die Talsohle im Laufe dieses Jahres erreicht, aber nicht durchschritten werden. Der Außenhandel – die Exporte werden 2009 um 17 Prozent und die Importe um 11 Prozent einbrechen – wird in diesem Jahr etwa drei Viertel des Wachstumseinbruchs verursachen. Im kommenden Jahr wird der Außenbeitrag die Konjunktur wieder in geringem Ausmaß stützen. Die Rezession wird sich auch negativ auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirken. Die Erwerbstätigkeit wird in diesem und im nächsten Jahr um jeweils knapp 1 ½ Prozent zurückgehen, und die Anzahl der Arbeitslosen wird im Jahr 2009 auf 3,75 Millionen und im Jahr 2010 auf 4,3 Millionen ansteigen. Sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben werden das Staatsdefizit in diesem Jahr auf rund 3 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt ansteigen lassen. Im Jahr 2010 dürfte der Fehlbetrag bei 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen. Bestellung

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Ölpreis
IW-Nachricht, 29. September 2016

Ölpreis Ende der KonjunkturspritzeArrow

Die Zeiten billigen Öls sind fürs Erste vorbei: Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die OPEC-Staaten jetzt darauf geeinigt, ihre Produktion zu deckeln. Der Ölpreis stieg sofort sprunghaft an und dürfte in den kommenden Monaten weiter zulegen. Die deutsche Wirtschaft wird die Bremseffekte schnell zu spüren bekommen. mehr

IW-Konjunkturampel
IW-Pressemitteilung, 15. September 2016

IW-Konjunkturampel Die Warnleuchten springen anArrow

Auf den ersten Blick erscheint die deutsche Wirtschaft noch robust: In den ersten sechs Monaten 2016 ist sie noch gewachsen. Doch der Ausblick verdüstert sich, zeigt die Konjunkturampel des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Ausgerechnet die Industrie macht Sorgen. mehr

Konjunktur
IW-Nachricht, 12. August 2016

Konjunktur Robuster als gedacht Arrow

Die deutsche Konjunktur zeigt sich in der ersten Jahreshälfte 2016 erstaunlich robust. Hierbei hat sich der Außenhandel insbesondere im zweiten Quartal als Konjunkturstütze erwiesen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung werden Waren made in Germany in Süd- und Osteuropa wieder vermehrt nachgefragt. Doch fehlende Investitionen sind Grund zur Sorge. mehr