Immobilienaktien können Anleger nicht vor der allgemeinen Geldentwertung schützen. Ebenso wie andere Aktien bieten sie keinen effektiven Schutz vor Inflation. Stattdessen zeigen Regressionsanalysen negative Korrelationen an. Ein steigendes Preisniveau wirkt sich somit negativ auf die Renditen dieser Anlagen aus. Eine Erklärung liegt darin, dass Investoren aufgrund der Inflation und der damit einhergehenden möglichen Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ihre Erwartungen anpassen. Ein differenziertes Bild bieten dagegen Direktanlagen. Während Einzelhandelsimmobilien keinen wirksamen Schutz darstellen, ist bei Büro- und Wohnimmobilien bei steigender Inflation auch von steigenden Renditen auszugehen. Vor allem bei Wohnimmobilien ist der Inflationsschutz ausgeprägt, was vermutlich auf die geringen Substitutionsmöglichkeiten des Wohnens zurückzuführen ist.

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The Contribution of Supply and Demand Factors to Low Inflation
IW-Kurzbericht, 20. September 2016

Michael Hüther / Markus Demary IW Monetary Outlook: The Contribution of Supply and Demand Factors to Low InflationArrow

Eurozone inflation underperforms since the beginning of 2013 and monetary policy struggles to stabilize it since then. The items of the aggregate inflation rate indicate that low inflation is due to both supply and demand factors and weak demand is caused by indebtness and unemployment. Additional monetary policy measures are not required in the current situation because monetary policy has long lags when economies are indebted and it already helped to reduce cyclical unemployment. mehr

24. März 2016

Verbraucherpreise Und sie steigen dochArrow

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Februar auf null gefallen – vor allem, weil die Energiepreise erneut rückläufig waren. Öl, Benzin und Gas können aber schnell auch wieder teurer werden. Bei vielen Gütern zeigt der Preistrend ohnehin nach oben. mehr auf iwd.de

Geldpolitik
7. Januar 2016

Geldpolitik Warum ist die Inflation so niedrig?Arrow

Seit längerem versucht die Europäische Zentralbank (EZB) fast schon verzweifelt, eine Inflationsrate von „unter, aber nahe 2 Prozent“ zu realisieren. Diese Teuerungs­rate gilt als optimal – ist aber derzeit offenbar unerreichbar. Die Geldpolitik hat vielmehr zunehmend Schwierigkeiten, eine Deflation, also einen umfassenden Preisrückgang, zu verhindern. mehr auf iwd.de