Im Jahr 2009 stiegen im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands die Lohnstückkosten infolge der globalen Wirtschaftskrise um annähernd 16 Prozent. Dies war im internationalen Vergleich auf Nationalwährungs-Basis gerechnet der höchste Anstieg. Die hierzulande drastisch gestiegenen Lohnstückkosten sind vor allem die Folge der durch die weitgehende Beschäftigungssicherung deutlich gesunkenen Produktivität. Dennoch ist das Produktivitätsniveau in Deutschland weiterhin hoch – die Vergleichsländer haben im Durchschnitt einen Rückstand von 16 Prozent. Deutschland erreicht im Ranking allerdings nur noch Platz acht. Das deutsche Lohnstückkostenniveau wurde im Jahr 2009 nur vom Vereinigten Königreich knapp übertroffen. Die Vergleichsländer haben aber im Durchschnitt ein um 18 Prozent niedrigeres Kostenniveau. Die Quartalsdaten zeigen, dass die Lohnstückkosten in Deutschland durch die Konjunkturerholung wieder deutlich sinken. Gleichwohl ist der Vorkrisenstand noch lange nicht erreicht.

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Industrielle Arbeitskosten im internationalen Vergleich
IW-Trends, 20. September 2016

Christoph Schröder Industrielle Arbeitskosten im internationalen VergleichArrow

Die Arbeitskosten des westdeutschen Verarbeitenden Gewerbes beliefen sich im Jahr 2015 auf 40,90 Euro je Arbeitnehmerstunde. Damit liegt Westdeutschland an sechster Stelle des 44 Länder umfassenden Arbeitskostenvergleichs des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und hat gegenüber dem Durchschnitt der fortgeschrittenen Industrieländer um fast ein Viertel höhere Arbeitskosten zu tragen. mehr

13. September 2016

Verarbeitendes Gewerbe Die Industrie ist Deutschlands StandbeinArrow

Während die Industrie in Deutschland weiterhin viel zum Wohlstand und zur Beschäftigung beiträgt, ist sie in den meisten anderen hoch entwickelten Ländern stark geschrumpft. Nicht zuletzt hat die Innovationskraft des Verarbeitenden Gewerbes dazu beigetragen, dass Deutschland gut durch die Eurokrise gekommen ist. mehr auf iwd.de

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 9. September 2016

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung IMP-Index fällt unter 300-Punkte-MarkeArrow

Aufgrund des starken Euro sind die Preise der Industriemetalle für Verarbeiter im gemeinsamen Währungsraum im August günstiger geworden, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr