Die Belastung des Straßenverkehrs mit Steuern und Abgaben ist in Europa nicht einheitlich geregelt. Vielfältige Steuersätze, unterschiedliche Bemessungsgrundlagen und verschiedene Abgaben zur Anmeldung eines Fahrzeugs prägen das Bild ebenso wie die unterschiedlichen Mineralölsteuersätze. Während bezüglich der Belastung von Nutzfahrzeugen vor allem die unterschiedlichen Straßennutzungsgebühren diskutiert werden, stehen die weiteren Steuern und Abgaben für Nutzfahrzeuge nicht im Rampenlicht. Auch hier gibt es erhebliche Unterschiede innerhalb Europas. Deutschland ist dabei ein teures Pflaster für den Besitz und Betrieb von Nutzfahrzeugen. Bei schweren Nutzfahrzeugen weisen nur das Vereinigte Königreich und Irland eine höhere Abgabenbelastung auf, bei mittleren Nutzfahrzeugen landet Deutschland hinter dem Vereinigten Königreich sogar auf dem zweiten Platz. Bei leichten Nutzfahrzeugen rangiert Deutschland auf Platz zehn der 23 betrachteten Länder.

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Grundsteuer
IW-Pressemitteilung, 22. September 2016

Grundsteuer Die Gebäude wegstreichenArrow

Die Länderfinanzminister wollen die Grundsteuer überarbeiten und Millionen Grundstücke neu bewerten lassen. Doch ihr Reform-Vorschlag ist zu kompliziert, zu aufwendig und könnte Neubauten verhindern, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die ideale Lösung wäre ganz einfach: Die Grundsteuer als reine Bodensteuer. mehr

16. September 2016

Steuern Kaum Entlastung für die SteuerzahlerArrow

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat angekündigt, die Steuerzahler in den kommenden zwei Jahren zu entlasten. Wird sein Vorschlag eins zu eins umgesetzt, würde sich das Entlastungsvolumen zwar auf insgesamt 6,3 Milliarden Euro belaufen – doch für den Einzelnen fiele dabei vergleichsweise wenig ab. mehr auf iwd.de

15. September 2016

Grundsteuer Reine Bodensteuer statt GrundsteuerArrow

Die Mehrheit der Länderfinanzminister ist sich einig: Die Grundsteuer muss reformiert werden. Doch der vorliegende Kompromiss ist zu teuer und zu bürokratisch, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Dabei wäre die Lösung so einfach. mehr auf iwd.de