Die Pharmaindustrie im Allgemeinen und vor allem die Gruppe der forschenden Pharma-Unternehmen zeigen im aktuellen Konjunkturverlauf eine stabilere wirtschaftliche Entwicklung im Vergleich zu anderen Branchen, zum Beispiel der Chemischen Industrie. Sowohl bei der Produktion als auch beim Auslandsumsatz sind die Rückgänge deutlich schwächer ausgefallen als in den betrachteten Referenzbranchen. Im letzten konjunkturellen Abschwung weist die Pharmaindustrie jedoch einen deutlichen Beschäftigungsrückgang auf, der mit Sondereinflüssen zu erklären ist. In einer längerfristigen Betrachtung zeigen Pharmaindustrie und forschende Pharma-Unternehmen eine deutlich positivere Beschäftigungs- und Produktionsentwicklung. Allerdings stehen die Ergebnisse unter dem Vorbehalt, dass die amtliche Statistik nicht nur konsistente Zeitreihen liefert und verbandsinterne Datenerhebungen nicht immer mit der amtlichen Statistik verknüpfbar sind.

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Ordnungspolitisches Statement
Ordnungspolitisches Statement, 20. September 2016

Jasmina Kirchhoff / Jochen Pimpertz Bewährtes schützt Vertraulichkeit und schafft VertrauenArrow

Der aktuelle Referentenentwurf zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schafft es nicht, die Weichen für den Gesundheitsstandort Deutschland zu stellen. Stattdessen sollten die Gesetzgeber auf Bewährtes vertrauen. mehr

Gesetzliche Krankenversicherung
IW-Nachricht, 16. August 2016

Gesetzliche Krankenversicherung Falsche Therapie erstickt WettbewerbArrow

Je höher die Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung steigen, desto eher wechseln Versicherte die Kasse. Das erhöht den Wettbewerb im Gesundheitssystem. Entsprechend kontraproduktiv wäre es, wenn der Zusatzbeitrag abgeschafft würde, nur weil er immer weiter steigt. mehr

IW-Report
IW-Report, 7. Juni 2016

Jasmina Kirchhoff Pharmaindustrie in DeutschlandArrow

In der Gesamtschau der Indikatoren verzeichnete die Pharmaindustrie im Jahr 2015 zwar ein positives Gesamtergebnis, zeigte aber im Vergleich zum Vorjahr ein schwächeres Wachstum. mehr