Energetische Sanierungen sind zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung von zentraler Bedeutung. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob sich die Sanierungen wirtschaftlich realisieren lassen und ob die Sanierungsaktivitäten auch ohne Förderungen eine Eigendynamik entwickeln. Eine Auswertung von 1.300 Sanierungsobjekten zeigt, dass Mieterhöhungen und Anfangsrenditen nicht allein von der Art und dem Umfang einer Sanierung abhängen, sondern auch von der Marktlage und dem Alter der Gebäude. Dagegen lassen sich keine signifikanten regionalen und raumstrukturellen Unterschiede bei der Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen erkennen. Auch zwischen den Vermietergruppen zeigen sich nur geringe Unterschiede. Eindeutig fallen die Ergebnisse bei den Motiven aus: Werden Sanierungen aus finanziellen Gründen durchgeführt, werden die Mieten eher stärker angehoben. Umgekehrt verhält es sich, wenn die Investitionen langfristig aufgrund geringerer Energiekosten als lohnend eingeschätzt werden.

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Mietrechtsreform
iwd, Nr. 11 vom 16. März 2011

Mietrechtsreform Energetische Sanierung muss sich rechnenArrow

Die Bundesregierung will bis zum Herbst einen Entwurf für ein neues Mietrecht vorlegen – nicht zuletzt, um die energetische Sanierung der 18 Millionen Wohnimmobilien in Deutschland voranzutreiben. mehr

Mietpreisbremse heizt Blase an
Interviews, 26. März 2015

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Der starke Preisanstieg auf dem deutschen Wohnungsmarkt seit 2010 weckt Erinnerungen an die Entwicklung spekulativer Blasen in Spanien oder den USA vor der Finanzkrise. Steuern wir auf den nächsten Crash zu? Das Onlineportal der deutschen Immobilienwirtschaft, The Property Post, sprach darüber mit IW-Immobilienökonom Michael Voigtländer. mehr

Immobilienpreise
IW-Trends, Nr. 1 vom 25. März 2015

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Ist die Entwicklung am deutschen Wohnungsmarkt noch fundamental gerechtfertigt? mehr