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Wohlstandsmehrung durch Wachstum war lange Zeit gesellschaftlich unumstritten und eines der wichtigsten Ziele der Wirtschaftspolitik. Das änderte sich 1973 mit der vom Club of Rome postulierten These vom „Ende des Wachstums“. Seitdem reißt die Kritik nicht mehr ab - sie reicht von der Forderung eines „Nullwachstums“ bis hin zu einem um Lebenszufriedenheit ergänzten „Glücks-BIP“. Das vorliegende Buch, das auf einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln beruht, tritt dieser Kritik entgegen. Verdeutlicht wird beispielsweise, wie schnell finanzielle Solidität und soziale Sicherung leiden, wenn wirtschaftliches Wachstum ausbleibt. Und wie schnell Verteilungskämpfe sich zuspitzen, wenn Umverteilung nicht aus Zuwächsen organisiert werden kann. Zudem räumt das Buch mit dem Vorurteil auf, dass Wachstum zwangsläufig mit größerer Umweltverschmutzung und übermäßigem Ressourcenverbrauch einhergeht. Außerdem untersuchen die Autoren, welche Wechselwirkungen zwischen Wachstum einerseits sowie Finanzmärkten, Bildung, Innovationen und Gesundheitswesen andererseits bestehen.

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18. November 2016

M+E-Strukturbericht Global aktiv, regional verankertArrow

Die internationale Vernetzung der Wirtschaft schreitet weiter voran. Eine treibende Kraft in diesem Prozess ist die Metall- und Elektro-Industrie. Die M+E-Exporte der 44 Industrie- und Schwellenländer, in denen der Wirtschaftszweig am stärksten vertreten ist, sind seit dem Jahr 2000 von 3,4 auf mehr als 8,7 Billionen Dollar gestiegen. Der M+E-Strukturbericht 2016 zeigt aber auch, dass trotz zunehmender Globalisierung heimatnahe Märkte weiterhin von großer Bedeutung sind. mehr auf iwd.de

27. Oktober 2016

Exportwirtschaft M+E-Industrie gewinnt an BedeutungArrow

Die Globalisierung und der damit verbundene Strukturwandel in den traditionellen Industrieländern haben die Kräfteverhältnisse im Außenhandel verschoben. Das spürt auch die deutsche M+E-Industrie. Sie schlägt sich gleichwohl sehr gut und hat ihre volkswirtschaftliche Bedeutung sogar ausgebaut. Zu diesem Ergebnis kommt der M+E-Strukturbericht 2016. mehr auf iwd.de

San Francisco Bay Area: 750 US-Dollar mehr für jeden US-Bürger
IW-Kurzbericht, 21. Oktober 2016

Michael Hüther / Henry Goecke San Francisco Bay Area: 750 US-Dollar mehr für jeden US-BürgerArrow

In den USA gibt es eine Vielzahl erfolgreicher Wirtschaftszentren. Für Start-ups und erfolgreiche IT-Firmen ist das Gebiet um San Francisco inklusive dem Silicon Valley besonders berühmt. Ohne die San Francisco Bay Area wäre das Bruttoinlandsprodukt jedes Einwohners in den USA um einige hundert Dollar niedriger. mehr