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Wohlstandsmehrung durch Wachstum war lange Zeit gesellschaftlich unumstritten und eines der wichtigsten Ziele der Wirtschaftspolitik. Das änderte sich 1973 mit der vom Club of Rome postulierten These vom „Ende des Wachstums“. Seitdem reißt die Kritik nicht mehr ab - sie reicht von der Forderung eines „Nullwachstums“ bis hin zu einem um Lebenszufriedenheit ergänzten „Glücks-BIP“. Das vorliegende Buch, das auf einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln beruht, tritt dieser Kritik entgegen. Verdeutlicht wird beispielsweise, wie schnell finanzielle Solidität und soziale Sicherung leiden, wenn wirtschaftliches Wachstum ausbleibt. Und wie schnell Verteilungskämpfe sich zuspitzen, wenn Umverteilung nicht aus Zuwächsen organisiert werden kann. Zudem räumt das Buch mit dem Vorurteil auf, dass Wachstum zwangsläufig mit größerer Umweltverschmutzung und übermäßigem Ressourcenverbrauch einhergeht. Außerdem untersuchen die Autoren, welche Wechselwirkungen zwischen Wachstum einerseits sowie Finanzmärkten, Bildung, Innovationen und Gesundheitswesen andererseits bestehen.

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IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr

Migrationseffekte – Integration schafft Wachstum
IW-Pressemitteilung, 16. Januar 2017

Migrationseffekte Integration schafft WachstumArrow

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr

16. Januar 2017

Flüchtlinge Wachstumsfaktor Migration Arrow

Was passiert, wenn ein Land sprunghaft mehr Einwohner bekommt? Ob die Aufnahme von Millionen Flüchtlingen Deutschland mittelfristig teuer zu stehen kommt oder ob sie sich wirtschaftlich sogar auszahlt, hängt im Wesentlichen von einem Punkt ab: wie gut sich die Zuwanderer auf dem heimischen Arbeitsmarkt integrieren. mehr auf iwd.de