Die immer wieder geführte Diskussion um die Folgen der Globalisierung hat den alten Streit zwischen den klassischen Zentralgebieten der Ökonomie und Politik wieder aufflammen lassen. Der Kommunitarismus setzt in seinen Bemühungen um eine gezielte Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft durch Mitbestimmung und Demokratisierung vor allem auf eine Stärkung des Gemeinwohls. Die Studie stellt das Konzept des Kommunitarismus dar und hinterfragt es kritisch. Dabei zeigt der Autor das Spannungsfeld zwischen Individualismus und Gemeinsinn auf und bietet eine empirische Untersuchung wichtiger Ausformungen des Gemeinsinns. Vor diesem Hintergrund werden die Herausforderungen der Globalisierung diskutiert und die Globalisierungstauglichkeit kommunitaristisch geprägter Ansätze geprüft. (vergriffen)