Das Streben der Volkswirtschaften nach Wachstum und Wohlstand wird häufig kritisiert. Die Globalisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten und das damit verbundene Wachstum bringe mehr Schaden als Nutzen: geringerer sozialer Schutz, die Verarmung von Ländern und Bevölkerungsgruppen sowie steigende Ungleichheit.Die Studie analysiert umfassend, wie die mit dem Wirtschaftswachstum zusammenhängenden Prozesse (technischer Fortschritt, Strukturwandel und Globalisierung) und die Verteilung sich gegenseitig beeinflussen. Darauf aufbauend formuliert der Autor Ansatzpunkte für eine Politik, die die Zielkonflikte zwischen mehr Effizienz und Wohlstand auf der einen Seite und mehr Egalität und Gerechtigkeit auf der anderen Seite minimieren kann. (vergriffen)