Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen beiden Jahren spürbar verbessert. Doch als wie nachhaltig können sich die Beschäftigungsgewinne in einer konjunkturellen Schlechtwetterlage erweisen? Wie werden sich die wirtschaftlichen Megatrends Globalisierung, Tertiarisierung, Digitalisierung, Individualisierung und Alterung auf die Arbeitsplätze in Deutschland auswirken? Neben diesen Entwicklungen wirkt auch die Politik auf den Arbeitsmarkt ein. Schlagworte wie „gute Arbeit“, „bedingungsloses Grundeinkommen“ und „Flexicurity“ machen die Runde. Was bedeuten sie? Welche Folgen haben Mindestlöhne und neue Regulierungen insbesondere für die Langzeitarbeitslosigkeit und die Beschäftigung von Geringqualifizierten? Welche Politikkonzepte können den Aufschwung am Arbeitsmarkt sichern? - Das Expertenteam des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln bietet die längst fällige Zusammenschau der einzelnen Aspekte moderner Erwerbsarbeit und formuliert klare Leitlinien für die Förderung und Entwicklung des Arbeitskräftepotentials in Deutschland: Damit menschliche Arbeit als Wachstumsfaktor zukunftsfähig bleibt und der dauerhafte Ertrag damit letztlich allen zugute kommen kann.

Digitale Revolution
IW-Nachricht, 18. Mai 2016

Technologische Revolution Digitaler, aber nicht produktiverArrow

Die positiven Effekte der Digitalen Revolution für die Wirtschaft sind zurzeit noch kaum sichtbar. Insbesondere die gesamtwirtschaftliche Produktivität steckt in einer historischen Krise. Das könnte sich durch eine stärkere Nutzung von Industrie-4.0-Technologien ändern – vor allem deutsche Unternehmen müssen hier aufholen. mehr

„Mitbestimmung 4.0“?
Gewerkschaftsspiegel, 4. März 2015

IG Metall-Kongress „Mitbestimmung 4.0“?Arrow

Unter dem Motto „Beteiligen und mitbestimmen – Für eine lebendige Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft“ fand im November 2014 ein zweitägiger Kongress der IG Metall in Mannheim statt. Ein Thema waren die Folgen von Industrie 4.0 für die Arbeitsbeziehungen. mehr