Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen beiden Jahren spürbar verbessert. Doch als wie nachhaltig können sich die Beschäftigungsgewinne in einer konjunkturellen Schlechtwetterlage erweisen? Wie werden sich die wirtschaftlichen Megatrends Globalisierung, Tertiarisierung, Digitalisierung, Individualisierung und Alterung auf die Arbeitsplätze in Deutschland auswirken? Neben diesen Entwicklungen wirkt auch die Politik auf den Arbeitsmarkt ein. Schlagworte wie „gute Arbeit“, „bedingungsloses Grundeinkommen“ und „Flexicurity“ machen die Runde. Was bedeuten sie? Welche Folgen haben Mindestlöhne und neue Regulierungen insbesondere für die Langzeitarbeitslosigkeit und die Beschäftigung von Geringqualifizierten? Welche Politikkonzepte können den Aufschwung am Arbeitsmarkt sichern? - Das Expertenteam des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln bietet die längst fällige Zusammenschau der einzelnen Aspekte moderner Erwerbsarbeit und formuliert klare Leitlinien für die Förderung und Entwicklung des Arbeitskräftepotentials in Deutschland: Damit menschliche Arbeit als Wachstumsfaktor zukunftsfähig bleibt und der dauerhafte Ertrag damit letztlich allen zugute kommen kann.

Die neue Generation
RHI-Publikation, 9. November 2016

Hans-Peter Klös / Jutta Rump / Michael Zibrowius Die neue Generation – Werte, Arbeitseinstellungen und unternehmerische AnforderungenArrow

Der vorliegende Beitrag untersucht, ob eine mögliche Veränderung der Werte- und Arbeitseinstellungen der in den Arbeitsmarkt nachrückenden Kohorten wirklich eine Generationenfrage oder nicht vielmehr eine Frage der Arbeitsmarktsituation ist. Darüber hinaus wird beleuchtet, welche Herausforderungen sich für das Management betrieblicher Prozesse daraus ergeben können. mehr