Die Phase der REACH-Vorregistrierungen hat bereits am 1. Juni 2008 begonnen. Somit hat auch die nationale Umsetzung dieser EU-Verordnung angefangen. Die in dieser Phase erfassten Chemikalien werden nun stufenweise bis zum 1. Juni 2018 registriert. Dabei besteht zunächst eine Registrierungspflicht für hochvolumige und für als umweltgefährlich eingestufte Stoffe bis zum 1. Dezember 2010. Im Rahmen der Vorregistrierungen sollen zuerst die bereits auf dem Markt vorhandenen Stoffe (sogenannte Phase-In-Stoffe) bis 30. November 2008 erfasst werden. Die betroffenen Hersteller und Importeure müssen die chemischen Stoffe bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) anmelden. Nur die angemeldeten Stoffe dürfen weiterhin innerhalb der EU produziert oder verwendet werden. Ohne diese Anmeldung wird der Stoff als „Neu-Chemikalie“ eingestuft, dessen Vermarktung erst nach einer Registrierung erlaubt ist.

Trotz der EU-Arbeitshilfen sind in Anbetracht der Komplexität und hohen bürokratischen Anforderungen der REACH-Verordnung viele Fragen in der Wirtschaft und auch in den zuständigen Behörden noch offen. Von daher werden von verschiedenen Stellen – Umweltbundesamt (UBA), einigen Industrie- und Handelskammern (IHK) oder dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) –zahlreiche Informationsveranstaltungen und Workshops angeboten. Der BDI hat einen Helpdesk zum Thema REACH eingerichtet und dort umfassende Informationen zum REACH-Hintergrund und zur -Umsetzung sowie Hilfsstellungen zur Erfüllung der Anforderungen hinterlegt. Zur einheitlichen und vereinfachten Kommunikation in der Lieferkette wurden vom BDI Standard-Fragebögen auf deutsch und englisch und von der IHK Südlicher Oberrhein Musterschreiben entwickelt und bereitgestellt.

reach.bdi.info/367.htm

www.reach-info.de/phase.htm

www.suedlicher-oberrhein.ihk.de

www.echa.europa.eu/reach_de.asp