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Daraus wurden zehn Fragen, die im Februar und März dieses Jahres in Form einer Online-Befragung an die Leser verschickt wurden. Von den 1.200 Angeschriebenen antworteten 182 Personen.

Die Leser: Sie kommen zu großen Teilen aus Unternehmen (25,1 Prozent) und Verbänden (21,2 Prozent). Doch die Leserschaft ist weit gestreut: Zu Forschung und Universitäten zählen 15,1 Prozent, zum Bildungsbereich 12,3 und zu Politik und Behörden 12,8 Prozent der Antwortenden. Zu den Medien zählen sich nochmals knapp 9 Prozent der Leser.

Lesegewohnheiten: Fast die Hälfte der Befragten liest den vierteljährlich erscheinenden Vierseiter immer oder fast immer, ähnlich viele gelegentlich. Seltene Leser waren darüber hinaus zu knapp 10 Prozent unter den Befragten. Am häufigsten werden die Ausgaben des Umwelt-Service in den Verbänden gelesen, am seltensten im Bildungsbereich. Wenn der IW-Umwelt-Service weitergeleitet wird, dann am ehesten themenabhängig. Die Verbände betätigen sich hierbei erfreulicherweise am häufigsten als Multiplikatoren.

Neuigkeit und Umfang: Enthält der Umwelt-Service für seine Leser Neuigkeiten? Und wie gut ist der Umfang bemessen? Für mehr als jeden fünften Leser sind die Informationen überwiegend neu, für gut zwei Drittel wenigstens teilweise. Der Umwelt-Service trägt somit vor allem zur Information und nicht allein zur Kommentierung bei. Die Länge der Beiträge ist für die große Mehrheit der Leser gerade richtig. Für zu kurz halten sie 10 Prozent der Leser, für zu lang 5 Prozent. Die Vertreter der Wirtschaft äußerten sich hier am zufriedensten.

Die Themen: Die vom IW-Umwelt-Service aufgegriffenen Themen treffen fast immer das Interesse der Leser (siehe Grafik). Besonders stark interessieren sie Fragen der Umwelt-, der Klima- und der Energiepolitik, denen auch ein Großteil der Beiträge zuzuordnen ist. Die Energieeffizienz steht auf dem zweiten Platz. Eigene Studien und Befragungen des Kompetenzfeldes Umwelt, Energie, Ressourcen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln interessieren noch etwas mehr als die Themen erneuerbare Energien, Rohstoffe und Klimaschutz. Die drei Schlusslichter im Themenranking Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Verkehrspolitik und Wasserversorgung und Wasserentsorgung stoßen bei den Lesern immerhin noch auf ein mittelstarkes Interesse.

Die Themen interessieren die Lesergruppen nicht alle gleich stark. Leser aus der Forschung fühlen sich durch die Themenauswahl besonders angesprochen. Am deutlichsten zeigt sich das bei Beiträgen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung. Auch die Leser in Bildungseinrichtungen werden gut erreicht. Unter ihnen gibt es ausgesprochen viele Freunde des Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements. Im Bereich der Medien tätige Leser suchen überdurchschnittlich stark nach neuen Informationen in IW-eigenen Studien. In Behörden zeigt man hingegen ein etwas verhalteneres Interesse für die Themenpalette des IW-Umwelt-Service.

Beurteilung: Gefragt nach einem Gesamturteil antworten die Leser im Schnitt mit einem „gut“. Unter vier einzelnen Kriterien werden die Aktualität und der Informationsgehalt der Texte ein wenig besser bewertet als Grafiken und Layout. Leser aus den Bereichen Forschung und Wissenschaft sowie aus Verbänden beurteilen den IW-Umwelt- Service am positivsten. Der Informationsgehalt von Texten und Grafiken wird von den Wissenschaftlern am besten beurteilt. Etwas verhaltener bewerten Leser aus dem Bildungsbereich. Allerdings trifft die Zurückhaltung mehr das Layout als die Aktualität und die Inhalte.

Anregungen: Äußerst vielfältig waren die offenen Antworten zu Themenvorschlägen und zu Anregungen allgemein. Beispiele hierzu sind Corporate Social Responsibility, nachhaltige Finanzwirtschaft, Lärm, Energieforschung und internationale Aspekte. Diese Ergebnisse sind für die Autoren ein Ansporn zur weiteren Verbesserung, auch weil die Befragung gezeigt hat, dass es bislang gut gelungen ist, die Interessen der Leser zu treffen.

Ausführliche Informationen zur Leserbefragung finden Sie Iconhier.