Unternehmensstrategien zur Klimaanpassung Image
Quelle: Oekom

Sofern die Unternehmen nicht notwendige Anpassungsmaßnahmen planen und umsetzen sowie ihre Anpassungskapazitäten nicht erweitern, wächst mit der Betroffenheit durch Klimafolgen und -risiken die Verletzlichkeit. Um dies zu vermeiden und die dafür nötigen Problemlösungen zu diskutieren, setzen sich zahlreiche Autoren mit der Klimaanpassung in Unternehmen aus unterschiedlichen Perspektiven konzeptionell und methodisch auseinander. Sie zeigen die Möglichkeiten und Grenzen der unternehmerischen Anpassung auf strategischer und operativer Ebene auf. Die Autoren präsentieren zudem ihre Ergebnisse und Erkenntnisse aus regionalen und bundesweiten empirischen Untersuchungen. Die Beiträge und ihre Schwerpunkte sind sehr heterogen: Während einige Beiträge grundlegende Aspekte der Klimaanpassung in Unternehmen, beispielsweise Klimaanpassungsmanagement, Klimaanpassungsstrategien, Anreize und Hemmnisse thematisieren, steht bei anderen eher eine sektorspezifische Themensetzung im Vordergrund – zum Beispiel die Bereiche Hafen, Tourismus und Industriegebäude. Für Hamburg, die Metropole Ruhr, Brandenburg und die Ostseeküste hingegen liegt der Fokus auf den regionalspezifischen Aspekten der Klimaanpassung. Themenbezogen werden auch praxisrelevante Hilfestellungen und Informationen für eine wirksame Klimaanpassung in Unternehmen gegeben, die von der Anpassung von Industriegebäuden über energieeffiziente Kühlmethoden bis hin zu Anpassungsmaßnahmen für die Hafenwirtschaft und in Tourismusunternehmen reichen.

Mahammad Mahammadzadeh / Hubertus Bardt / Esther Chrischilles / Jennifer Striebeck
Unternehmensstrategien zur Anpassung an den Klimawandel. Theoretische Zugänge und empirische Befunde
Bestellung unter: oekom.de

Grundsteuer
IW-Pressemitteilung, 22. September 2016

Grundsteuer Die Gebäude wegstreichenArrow

Die Länderfinanzminister wollen die Grundsteuer überarbeiten und Millionen Grundstücke neu bewerten lassen. Doch ihr Reform-Vorschlag ist zu kompliziert, zu aufwendig und könnte Neubauten verhindern, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die ideale Lösung wäre ganz einfach: Die Grundsteuer als reine Bodensteuer. mehr

15. September 2016

Grundsteuer Reine Bodensteuer statt GrundsteuerArrow

Die Mehrheit der Länderfinanzminister ist sich einig: Die Grundsteuer muss reformiert werden. Doch der vorliegende Kompromiss ist zu teuer und zu bürokratisch, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Dabei wäre die Lösung so einfach. mehr auf iwd.de

Eine Bodensteuer wäre besser
IW-Kurzbericht, 12. September 2016

Ralph Henger / Thilo Schaefer Grundsteuerreform: Eine Bodensteuer wäre besserArrow

Die Finanzminister der Länder wollen auch künftig die Grundsteuer am Wert von Grund und Boden einschließlich der Gebäude bemessen. Doch dafür müssen die zuständigen Behörden den aktuellen Wert der Gebäude aufwendig neu ermitteln. Dabei ließe sich die Grundsteuer viel einfacher reformieren – und würde nebenbei dringend benötigte Investitionen in neue und bestehende Gebäude fördern. mehr