Es versteht sich primär als Think Tank der deutschen Wirtschaft zu unternehmensrelevanten Themen aus dem Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) und der Nachhaltigkeit (Sustainability). In diesem Kontext wird Nachhaltigkeit als ein Verständnis-, Such-, Lern- und Gestaltungsprozess betrachtet, der eine Balance ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Ziele anstrebt. Die Mitglieder des Netzwerkes – derzeit 28 führende Unternehmen und Verbände – sind der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit eine Unternehmensstrategie zur Sicherstellung langfristiger Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit darstellt. Das Unternehmensnetzwerk fungiert auf nationaler und internationaler Ebene als zentrale Plattform für den offenen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen und weiteren relevanten Stakeholdern zum Leitbild der Nachhaltigkeit und genießt ein hohes Ansehen.

Das Forum bündelt und kommuniziert die Vielfältigkeit der Unternehmensaktivitäten zu zukunftsrelevanten Themen im Kontext von Nachhaltigkeitsmanagement, CSR, Corporate Citizenship, Ressourcen- und Energieeffizienz und Klimaschutz. In diesem Zusammenhang wurde vor einigen Jahren eine beeindruckende Sammlung von fast 400 Good-Practice-Beispielen zu Nachhaltigkeitund CSR veröffentlicht. Darin berichten die Mitglieder über ihre ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Aktivitäten. In der Sammlung werden die Lösungskompetenzen der Unternehmen dokumentiert und gezeigt, wie sie auf vielfältige Weise den Herausforderungen der Zeit begegnen. econsense bündelt die Standpunkte seiner Mitglieder, vertritt sie nach außen und informiert regelmäßig die Öffentlichkeit zu aktuellen Themen auf nationaler und europäischer Ebene. Das Spektrum der Themen ist breit und reicht von biologischer Vielfalt und Biokraftstoffen über die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung bis hin zu Klimaschutz und CSR. Überdies wirkt das Forum als Stimme der deutschen Wirtschaft auf das politisch-wirtschaftliche Umfeld und versucht dem anspruchsvollen Ziel, den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozess aktiv mitzugestalten, gerecht zu werden.

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CSR Nachhaltigkeitsberichte
IW-Nachricht, 8. Dezember 2016

Corporate Social Responsibility Tue Gutes und schreibe darüberArrow

Viele Unternehmen engagieren sich freiwillig für Umwelt und Gesellschaft. Nun werden größere Betriebe dazu verpflichtet, Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen. Ob diese helfen, das Engagement voranzutreiben, ist allerdings fraglich. Denn Interessenskonflikte werden dadurch nicht gelöst. mehr

IW policy paper
IW policy paper, 1. Dezember 2016

Theresa Eyerund / Marie Möller Unternehmen im Spannungsfeld der StakeholderansprücheArrow

Diese Publikation analysiert, wie private und staatliche Maßnahmen und Forderungen in Bezug auf das unternehmerische Engagement zu bewerten sind. Die Basis dafür bietet eine Analyse, wie sich Unternehmen im Spannungsfeld der Stakeholderinteressen engagieren können, in welchen Bereichen und in welchem Umfang sie das tun sollten und umsetzen und wie das Engagement innerhalb der Unternehmen organisiert und bewertet wird. mehr

Pläne der EU-Kommission: Auch wir müssen mehr recyceln
Gastbeitrag, 1. Dezember 2016

Adriana Neligan in der Alternativen Kommunalpolitik Pläne der EU-Kommission: Auch wir müssen mehr recycelnArrow

Deutschland recycelt derzeit offiziell 64 Prozent seiner Siedlungsabfälle und ist damit Spitzenreiter in Europa, schreibt IW-Ökonomin Adriana Neligan in der Zeitschrift Alternative Kommunalpolitik. Allerdings wird hier auch Abfall als recycelt gewertet, der verbrannt wird. Die EU-Kommission will in Zukunft nur noch solche Abfälle als recycelt ansehen, die auch tatsächlich wiederverwertet werden. mehr