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Überdurchschnittlich betroffen waren auch Spanien mit 147, Dänemark mit 123, Frankreich mit 101 und Italien mit 92 Ausfalltagen pro Jahr. Im Mittelfeld des Vergleichs befinden sich vor allem angelsächsische und skandinavische Länder. Deutschland gehört nach wie vor zu den Ländern mit den wenigsten Arbeitszeitverlusten. Mit jahresdurchschnittlich fünf Tagen liegt Deutschland zusammen mit der Schweiz auf Platz 4 des Rankings.

Bei den Angaben ist zu berücksichtigen, dass es von Land zu Land unterschiedliche Erfassungsmethoden gibt. Ein Teil der Unterschiede erklärt sich dadurch, dass im Ausland viele Ausfalltage politisch motiviert sind und sich nicht gegen die Arbeitgeber, sondern gegen die Regierung wenden. In Deutschland sind Arbeitskämpfe nur zur Durchsetzung tariflicher Forderungen erlaubt.

Ansprechpartner

13. Januar 2017

ver.di Mit Streiklust gegen MitgliederschwundArrow

Fünfzehn Jahre nach der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft fällt die Bilanz gemischt aus. Die Mitgliederzahl von ver.di ging um ein gutes Viertel zurück, die Finanzen sind wieder auf dem aufsteigenden Ast – auch dank höherer Lohnabschlüsse. mehr auf iwd.de

11. Januar 2017

Lohnstückkosten Die Kostenbelastung bleibt hochArrow

Die deutsche Industrie muss im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiterhin mit einem deutlichen Kostennachteil zurechtkommen. In den Jahren seit der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Lohnstückkosten in Deutschland sogar deutlich schneller gestiegen als im Ausland. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 9. Januar 2017

Hagen Lesch Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.diArrow

Im Jahr 2001 schlossen sich fünf Gewerkschaften zur Vereinten Dienstleis­tungsgewerkschaft (ver.di) zusammen. Fünfzehn Jahre nach der Gründung fällt die ver.di-Bilanz eher gemischt aus. Die Anzahl der Mitglieder sank um 27 Prozent und die Tarifbindung ging in einzelnen Tarifbereichen spürbar zurück. mehr