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Überdurchschnittlich betroffen waren auch Spanien mit 147, Dänemark mit 123, Frankreich mit 101 und Italien mit 92 Ausfalltagen pro Jahr. Im Mittelfeld des Vergleichs befinden sich vor allem angelsächsische und skandinavische Länder. Deutschland gehört nach wie vor zu den Ländern mit den wenigsten Arbeitszeitverlusten. Mit jahresdurchschnittlich fünf Tagen liegt Deutschland zusammen mit der Schweiz auf Platz 4 des Rankings.

Bei den Angaben ist zu berücksichtigen, dass es von Land zu Land unterschiedliche Erfassungsmethoden gibt. Ein Teil der Unterschiede erklärt sich dadurch, dass im Ausland viele Ausfalltage politisch motiviert sind und sich nicht gegen die Arbeitgeber, sondern gegen die Regierung wenden. In Deutschland sind Arbeitskämpfe nur zur Durchsetzung tariflicher Forderungen erlaubt.

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Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn
IW-Nachricht, 7. Dezember 2016

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Die Deutsche Bahn verhandelt derzeit wieder mit der Eisenbahnergewerkschaft EVG und der Lokführergewerkschaft GDL. In den vergangenen Jahren zeigte sich vor allem die GDL als besonders streikfreudig. Doch diesmal drohen gleich beide Gewerkschaften mit Warnstreiks. mehr

Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

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Italien steht am Scheideweg: Verliert Matteo Renzi am Sonntag das Referendum, drohen Rücktritt, Neuwahlen und eine Bankenkrise. Angeblich bringen die Italiener bereits Geld außer Landes. Doch die Interpretation ist falsch, schreibt IW-Experte Jürgen Matthes in seinem Gastkommentar für Focus Online. mehr

Renzis Blick in den Abgrund
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

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Italiens Regierungschef Matteo Renzi hat das anstehende Referendum über die Verfassungsreform in Italien mit seinem eigenen politischen Schicksal verknüpft. Ein Fehler. mehr