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Jugendliche mit Behinderungen und funktionalen Beeinträchtigungen haben es schwer, einen Ausbildungsplatz in einem Unternehmen zu bekommen. Sie brauchen daher spezielle Förderung. Der Gesetzgeber sorgt dafür, indem er den Berufsbildungswerken entsprechende Mittel bereitstellt. Die Kosten sind beträchtlich, da die Jugendlichen über die berufsspezifischen Kenntnisse hinaus Erfahrungen sammeln müssen, die ihnen vor allem in den Internaten der Berufsbildungswerke vermittelt werden. Doch dieser Aufwand lohnt sich, wie vorliegende Analyse zeigt: Die Jugendlichen leisten nach einem erfolgreichen Berufsabschluss deutlich mehr als ohne Ausbildung. Hierzu wurden über 1.500 Abgänger der Berufsbildungswerke aus den Abgangsjahren zwischen 1995 und 2008 zu ihrem Ausbildungserfolg, ihrer Karriere und ihrer derzeitigen beruflichen Situation befragt.

Die vorliegende Analyse basiert auf der Studie „Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen oder funktionalen Beeinträchtigungen“, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke in den Jahren 2009 und 2010 erstellt hat.

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Personalkompass Inklusion
Gutachten, 20. Januar 2016

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Beschäftigung Schwerbehinderter
IW-Nachricht, 27. August 2015

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will die Strafzahlungen für Unternehmen verdoppeln, wenn sie nicht genügend Schwerbehinderte beschäftigen. Doch das ist kaum nötig – bereits jetzt wird die Pflichtquote von 5 Prozent fast erreicht. Statt auf Strafen sollte die Politik lieber auf Aufklärung der Unternehmen setzen. mehr

Behinderte Beschäftigte
7. Mai 2015

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Immer mehr Unternehmen in Deutschland stellen Behinderte ein. So sind mittlerweile etwa 40 Prozent der schwerbehinderten Menschen zwischen 15 und 64 Jahren erwerbstätig. Auch die Softwarefirmen entdecken zunehmend das Potenzial von Menschen mit Handicap. mehr auf iwd.de