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„Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ Mit dieser Definition gab die Brundtland-Kommission vor 25 Jahren den Startschuss zur Nachhaltigkeitsdebatte, die heute nicht mehr wegzudenken ist aus den meisten politischen Fragestellungen. Daher haben sich die Autoren der vorliegenden Analyse des Themas angenommen. Nachhaltigkeit hat dabei sowohl eine ökologische, eine ökonomische als auch eine soziale Dimension. Und bei vielen Problemen der Zukunft muss genauso in mehreren Dimensionen und Kausalitäten gedacht werden – bei der Diskussion um Mobilität bis hin zu Lösungen, wie man sich Klimaveränderungen anpassen kann. Jedoch haben die letzten zweieinhalb Jahrzehnte auch gelehrt, dass sich die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit nur in einem marktwirtschaftlichen und regelbasierten Ordnungsrahmen gemeinsam verfolgen lassen. Der Markt fördert gerade bei komplexer werdenden Problemen effizientere Ergebnisse zutage als direkte staatliche Regulierungen.

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15. Februar 2017

Biolebensmittel Intellektuelle essen gesünderArrow

Es ist längst nicht nur ein gut gefülltes Bankkonto, das die Bundesbürger zu ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln greifen lässt. Auch die Lebenseinstellung, das Bildungsniveau und das Alter beeinflussen das Einkaufs- und Ernährungsverhalten, wie eine IW-Auswertung zeigt. mehr auf iwd.de

Pläne der EU-Kommission: Auch wir müssen mehr recyceln
Gastbeitrag, 1. Dezember 2016

Adriana Neligan in der Alternativen Kommunalpolitik Pläne der EU-Kommission: Auch wir müssen mehr recycelnArrow

Deutschland recycelt derzeit offiziell 64 Prozent seiner Siedlungsabfälle und ist damit Spitzenreiter in Europa, schreibt IW-Ökonomin Adriana Neligan in der Zeitschrift Alternative Kommunalpolitik. Allerdings wird hier auch Abfall als recycelt gewertet, der verbrannt wird. Die EU-Kommission will in Zukunft nur noch solche Abfälle als recycelt ansehen, die auch tatsächlich wiederverwertet werden. mehr

Nachhaltigkeit
IW-Nachricht, 8. September 2016

Nachhaltigkeit Jeder zehnte Euro für den UmweltschutzArrow

Das Bundesumweltministerium kämpft für mehr Nachhaltigkeit und möchte der deutschen Umweltpolitik mehr Mitspracherecht geben. Doch die Wirtschaft ist der Politik mehrere Schritte voraus. Das Produzierende Gewerbe gibt bereits heute jeden zehnten Euro seiner Investitionen für den Umweltschutz aus. Mehr Bürokratie birgt die Gefahr einer Abwanderung – zum Schaden von Wirtschaft und Umwelt. mehr