Deutschland gilt häufig als rohstoffarmes Land. Wissen sei die einzige heimische Ressource, auf der der deutsche Wohlstand basiert. Alle anderen nicht nachwachsenden Rohstoffe müssten hingegen eingeführt werden. Bei den für die industrielle Produktion besonders wichtigen Metallen und bei vielen anderen Hightechrohstoffen ist Deutschland tatsächlich vom Import abhängig. In den vergangenen Jahren wurde die Versorgungslage bei zahlreichen Metallen aufgrund der hohen Konzentration von Rohstofflagern sowie der zunehmenden Handelsbeschränkungen kritischer. So sind die Rohstoffpreise angestiegen und Preisschwankungen stellen sich als Problem für die Industrie dar. Zahlreiche Industrieunternehmen in Deutschland sehen sich im Wettbewerb gegenüber Konkurrenten aus rohstoffreichen Ländern benachteiligt. Zunehmende Versorgungsrisiken würden diese Wettbewerbsnachteile noch verschärfen. Während der Freihandel nur von der Politik gesichert werden kann, können Unternehmen selbst auch einiges tun, um ihre Rohstoffversorgung zu sichern. Dazu gehört unter anderem die Diversifizierung von Lieferantenbeziehungen. Gerade aber bei kleineren Unternehmen müssen hier noch Fortschritte gemacht werden, um Versorgungsrisiken zu senken und die industrielle Produktion in Deutschland zu stärken.

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29. November 2016

Energiewende Strom sucht SpeicherArrow

Um Wind- und Sonnenenergie optimal zu nutzen und eine sichere Stromversorgung zu garantieren, werden künftig mehr Pumpspeicher, Batterieblöcke, Wasserstoffanlagen und andere Speicher benötigt. Doch das allein wird nicht reichen. mehr auf iwd.de

Siedlungsabfall
IW-Nachricht, 23. November 2016

Siedlungsabfall Deutschland produziert zu viel MüllArrow

Vom 19. bis zum 27. November findet die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung – kurz EWAV – statt. Das Thema ist brandaktuell, denn jeder einzelne Europäer produziert durchschnittlich 474 Kilogramm Müll pro Jahr. In Deutschland ist es sogar noch mehr – allerdings wird hierzulande auch mehr recycelt. mehr

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 12. November 2016

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Metallpreisindex testet AbwärtskorridorArrow

Auf den Metallmärkten ist es im Oktober zu einem Preisanstieg auf breiter Front gekommen, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Mit Ausnahme der Edelmetalle Gold und Silber sind alle wichtigen, international in Dollar notierten Metalle teurer geworden. mehr