Zwischen Standortvorteil und Investitionsbedarf Image

Der Ruf nach höheren Infrastrukturinvestitionen ist ein Klassiker unter den wirtschaftspolitischen Forderungen – vor allem in Krisenzeiten. Dabei haben diese Maßnahmen wegen zeitlicher Verzögerungen in der Regel kaum eine kurzfristige stabilisierungspolitische Funktion. Dies zeigte sich auch bei den jüngsten staatlichen Baumaßnahmen, die im Rahmen der Konjunkturpakete des Jahres 2009 verabschiedet wurden. Sie entfalteten ihre Impulse erst, als die Einbrüche im Gefolge der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise schon überwunden waren. Im Gegensatz zu der breiten politischen Nachfrage nach Infrastrukturmaßnahmen in konjunkturellen Krisenzeiten haben staatliche Infrastrukturinvestitionen in Deutschland offensichtlich langfristig an Bedeutung verloren. Dies zeigt ein Blick auf die Fakten. In Ermangelung von umfassenden und regelmäßig erhobenen Daten zur Messung der gesamtwirtschaftlichen Infrastrukturinvestitionen und des damit verbundenen Kapitalstocks wird hier zuerst auf die staatlichen Bruttobauinvestitionen (ohne staatlichen Wohnungsbau) und anschließend auf das damit verbundene Nettoanlagevermögen des Staates gemäß den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) zurückgegriffen.

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Deutsche Autobauer in den USA
IW-Nachricht, 16. Januar 2017

Deutsche Autobauer in den USA Importsteuer schadet US-Interessen Arrow

Donald Trump greift die deutschen Autobauer an und droht mit Strafsteuern für Autoimporte. Dabei übersieht er, dass die deutschen Hersteller längst ein wichtiger Player an US-Standorten sind: Sie bauen dort nicht nur für den US-Markt, sondern gehören inzwischen zu den wichtigsten Fahrzeugexporteuren der USA. mehr

6. Januar 2017

Tiefseekabel Web unter WasserArrow

Die Lebensadern der Digitalisierung liegen auf dem Meeresgrund. Mehr als 300 Tiefseekabel übertragen Daten in Sekundenbruchteilen von Kontinent zu Kontinent. Aber die digitale Unterwasserwelt ist verletzlich: Zu ihren größten Feinden zählen Anker und Hacker. mehr auf iwd.de

Interview, 20. Dezember 2016

Michael Hüther in der Rhein-Neckar-Zeitung "Deutschland muss nach innen zusammenhalten"Arrow

Deutschland sollte international stärker als bisher eine Führungsrolle übernehmen. Das fordert der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Professor Michael Hüther, in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur, das die Rhein-Neckar-Zeitung aufgegriffen hat. Er erwartet, dass die Beschäftigung in Deutschland 2017 erneut wächst. mehr