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Man lernt nie aus – und das lohnt sich. Empirische Untersuchungen zeigen, dass Weiterbildung Arbeitnehmern immer zugutekommt, selbst noch in der zweiten Lebenshälfte. Auch vergleichsweise lange Programme lohnen sich, beispielsweise eine Aufstiegsfortbildung zum Meister oder Techniker. Dabei ist es nicht allein das höhere Einkommen, was am Ende winkt. Wer sich weiterbildet, ist oft auch zufriedener, fühlt sich sicherer und erfreut sich einer besseren Gesundheit. Nicht zuletzt nutzt Weiterbildung auch dem Unternehmen, vor allem, wenn die Arbeitnehmer das neue Wissen unmittelbar am Arbeitsplatz anwenden können. Das sichert nicht einerseits den Job, andererseits erhält es auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Und das wiederum mindert die negativen Auswirkungen des demografischen Wandels. Es zeigt sich in der vorliegenden Analyse zudem, dass Unternehmen ein viel positiveres Bild von älteren Arbeitnehmern haben, als in der Öffentlichkeit häufig angenommen wird.

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21. Juli 2016

Bildung Gebildete BundesbürgerArrow

Immer mehr Bundesbürger haben einen Fachschul- oder Hochschulabschluss, parallel dazu sinkt der Anteil der Geringqualifizierten. Dass sich Bildung lohnt, zeigen die Arbeitslosenquoten der jeweiligen Qualifikationsgruppen. mehr auf iwd.de

Fachkräfteengpässe in Unternehmen
Gutachten, 6. Juni 2016

Sebastian Bußmann / Susanne Seyda Fachkräfteengpässe in UnternehmenArrow

Im Gutachten für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie legen die IW-Ökonomen dar, wie Unternehmen durch Fortbildungen ihrer Mitarbeiter und das Nutzen von Digitalisierungspotentialen Fachkräfteengpässe entschärfen können. mehr

30. Mai 2016

Weiterbildung Prämien sind kein AllheilmittelArrow

Geringqualifizierte nehmen inzwischen zwar doppelt so häufig an Weiterbildungen teil wie noch zu Beginn des Jahrtausends. Zu Fachkräften oder Akademikern haben sie aber noch nicht aufgeschlossen. Der Gesetzgeber möchte daher finanzielle Anreize schaffen, damit sich Beschäftigte ohne Berufsausbildung stärker ins Zeug legen. Die Idee ist allerdings nicht ganz ausgegoren. mehr auf iwd.de